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Fremdsprachen, welche sind wichtig?

Von Buchstabenspiel

Wenn man die Zeitungen öffnet oder sich mit Bildung und Erziehung beschäftigt, dann wird immer wieder die Wichtigkeit von Fremdsprachenkenntnissen betont. Doch mal ehrlich, ist es wirklich wichtig, dass man Fremdsprachen beherrscht? Und wenn schon Fremdsprachen, welche Sprachen sind wirklich wichtig? Diese und weitere Fragen sollen im Folgenden möglichst kurz erörtert werden.

Fremdsprachen zu beherrschen ist eine Kompetenz, die ganz allgemein als Teil der Bildung angesehen werden. Es handelt sich um eine Fähigkeit, die man von einem gebildeten Menschen erwartet. In vielen Bereichen wird zwischen Menschen unterschieden, die Fremdsprachen sprechen und denen, die keine Sprechen.

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Photo: Ben Heine

Der Umfang der Fremdsprachenkenntnisse kann dabei sehr unterschiedlich sein, aber es ist immer besser mehr zu wissen als genau das Minimum. Das lernen Schüler sehr schnell, denn nur wer alle Fragen beantworten kann, wird auch gute Noten bekommen. Später wenn es darum geht zu studieren, dann ist es notwendig mindestens zwei Fremdsprachen mit Abiturniveau zu beherrschen. Einige Studiengänge erfordern Lateinkenntnisse. Latein wird oft zur Abschreckung benutzt, denn wer kein Latinum nachweisen kann, der wird diese Kenntnisse in einem Crashkurs nachholen müssen. Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse sind also ein Mittel zum Ausschluss. Heute gibt es zudem zahlreiche Studiengänge, die zum Teil in einer Fremdsprache abgehalten. Die Lektüre fremdsprachlicher wissenschaftlicher Texte wird im Studium als selbstverständlich angesehen. Nach dem Studium ändert sich das nicht.

Für viele Arbeitsplätze werden heute Fremdsprachenkenntnisse benötigt. Die Ursachen sind verschiedene, einige Berufe erfordern schlicht, dass man in einer anderen Sprache als Deutsch mit Kollegen kommuniziert. Dann gibt es die Möglichkeit, dass die Firma einfach Mitarbeiter hat aus verschiedenen Ländern, oder in verschiedenen Ländern Stützpunkte hat, die selbstverständlich kommunizieren müssen. Andere Berufe haben so viele Bewerber, dass man die Fremdsprachenkenntnisse zu einem Auswahlkriterium heranzieht.

Doch ist es wirklich wichtig Latein zu sprechen? Welche Fremdsprachen braucht man und welche nicht? Latein ist eine tote Sprache und als solche sicher nicht wirklich alltagstauglich, aber dennoch ein Teil der humanistischen Bildung. Grundkenntnisse sind sicher förderlich, aber nicht für jedermann nötig. Früher war Latein die Lingua Franca, die Sprache der Wissenschaften, der Gelehrten, der Theologen und somit eine wichtige Voraussetzung, um aktiv am Leben teilzuhaben. Es gab damals ein Vulgarlatein, das die Mehrheit verstand.

Nach dem Latein hat das Französische diesen Platz eingenommen. Doch auch Französisch ist nicht mehr die Fremdsprache, die alle verbindet. Wichtig ist heutzutage Englisch. Englisch ist die neue Weltsprache. Englisch wird in den Wissenschaften genauso gesprochen wie in vielen anderen Situationen. Wer reist, wird im Ausland ehr Englisch sprechen als die Landessprache oder die Einheimischen Deutsch. Wenn Sie einen Menschen aus einem fremden Land treffen, dann wird auch der vermutlich Englisch als erste Fremdsprache erlernt haben und nur in den seltensten Fällen Deutsch. Englisch sollte deshalb immer Teil der Bildung sein. Fast möchte man sagen, dass Englisch zur Allgemeinbildung gehört. Es ist sicher auch gut weitere Fremdsprachen zu beherrschen, denn je mehr man weiß, desto besser ist es. Der Friedrich-Maerker-Verlag über den schon mehrfach berichtet wurde, publiziert zweisprachige Kinderbücher in den Sprachkombinationen Deutsch-Englisch, Deutsch-Französisch, Deutsch-Spanisch, Deutsch-Türkisch und seit neuestem auch Deutsch-Italienisch. Das heißt, dass der Friedrich-Maerker-Verlag hat zwei zweisprachige Reihen des Autors D.S. Felix, die eine heißt, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und die andere Mariechen und die Süßigkeiten.

Aber hier mal ein anderer Gedanke, eine Sprache zu lernen ist keine Strafe, man erwirbt eine Fähigkeit, das ist etwas, was einem niemand nehmen kann. Wissen und Bildung sind ein Vorteil. Jeder kann eine Sprache erlernen und das befähigt zu etwas, was ein anderer nicht kann. Das ist toll. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat das erkannt und möchte besonders Kindern Spaß an Sprachen und am Lesen vermitteln. Also, Fremdsprachen lernen lohnt sich.


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