CD-REVIEW: Fionn Regan – The Meetings Of The Waters

CD-REVIEW: Fionn Regan – The Meetings Of The Waters Sanfte Spannung

Fionn Regan hat sich in den vergangenen Jahren rar gemacht. Der Ire probierte sich im Band-Songwriting aus und landete doch wieder bei dem, was er am besten kann: einem weiteren starken Solo-Album.

„The Meetings Of The Waters" musste dabei offenbar einfach raus. „Für mich fühlt es sich an, als wäre die Idee für diese Platte schon seit einer sehr langen Zeit in meinem Kopf umher gewandelt", sagt Fionn Regan über sein viertes Album. „Schon während meiner älteren Alben - wie etwas, was sich Stück für Stück nebenbei entwickelt hat."

Die Stimme vereinnahmt den Zuhörer sofort. Der Titeltrack ist gleich mal fünf Minuten lang und trotzdem durch und durch angenehm. Die Melancholie ist zunächst deutlich spürbar, vor allem bei „Turn The Skies Of Blue On".

Aber dann nimmt „The Meeting Of The Waters" eine interessante und unerwartete Wendung. „Cape Of Diamonds" nimmt erstmals auch musikalisch deutlich an Fahrt auf, die folgenden (zumeist recht kurzen) Songs übernehmen diese Stimmung nahtlos.

Schließlich geht es aber doch wieder zurück zur Schwermut - ausgerechnet mit einem Song namens „Euphoria", dessen Euphorie sich nur sehr langsam Bahn bricht. „Up Into The Rafters" am Ende besteht dann aus einem Mix aus allem, was die vorherigen Stücke so zu bieten hatten.

Das alles ist übrigens kein rein akustischer Singer-Songwriter-Pop, auch sanfte elektronische Elemente sind vorhanden. „Ein komplett akustisches Album wäre nicht richtig und vor allem nicht ehrlich gewesen", so der Ire. „Es gibt zu viel, was ich mir angehört und aufgesogen habe und mich somit klar beeinflusst hat. Alles was man hört, sieht oder wahrnimmt verändert dich auf eine gewisse Art und Weise. Eine Gitarre und eine Stimme konnten diese Eindrücke alleine nicht wiedergeben."

Ein langatmiges Instrumentalstück am Ende streckt das Album, das eigentlich nach einer halben Stunde schon wieder vorbei wäre, noch mal um zwölf Minuten. Aber alles, was davor passiert ist, hat Fionn Regan sehr spannend gestaltet.

Albuminfos Fionn Regan - The Meetings Of The Waters

CD-REVIEW: Fionn Regan – The Meetings Of The WatersKünstler: Fionn Regan
Albumname: The Meetings Of The Waters
VÖ: 14.04.2017
Label: Abbey Records
fionnregan.com

Fotos: Promo

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