Ressort Gesundheit
Asthma - Wenn Die Angst vor Atemnot zunimmt!
Erstellt am 7. September 2010 von VelvetbluWer betroffen ist, hat meistens empfindliche Atemwege, die sich durch verschiedene Reize entzünden. Die Bronchien verengen sich, Schleimhäute schwellen an und das Ein-und Ausatmen fällt schwer. Der Körper wird dadurch schlechter mit Sauerstoff versorgt. Da Asthma zu den chronischen Krankheite zählt, bestehen die Beschwerden permanent, mal mehr mal weniger.
Asthma scheint nur schwer oder gar nicht heilbar zu sein. Beschwerden können für längere Zeit ausbleiben und dann plötzlich wiederkehren.
Wodurch wird Asthma ausgelöst?
Sogenannte Trigger lösen Asthma aus. Das sind körperfremde Substanzen wie Pollen, Federn, Umweltgifte, Chemiekalien, Epithelien.
Auch Stress, Überanstrengung und Übergewicht können Auslöser für Asthma sein.
Bewegungsmangel führt dazu, daß die Lungen schlecht oder überhaupt nicht mehr trainiert sind und das mindert die Funktion der Lungen.
Wenn nun die Lunge und die Atemwege mit entsprechenden Reizen überfordert wird, kommt es zum chronischen Belastungszustand.
Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es?
Die medikamentöse umfasst zwei Gruppen. Controller- kontrollieren und behandeln die Grunderkrankung und die chronische Entzündung der Schleimhäute, mittels Medikamente.
Reliever- sind z.B. Asthmaspray- erweitert sofort nach der Anwendung die Atemwege und sind nur kurze Zeit wirksam.
Ein weiterer wichtiger Aspekt um Beschwerden einzudämmen, ist auf eine gesunde Lebensweise zu achten.
Wie verbessert sich die Lungenfunktion?
Regelmässiges Training verbessert die Lungenfunktion. Man weiß heute, dass Sport eine positiven Effekt auf den Verlauf der Krankheit hat. Ausdauersport wie Radfahren, Schwimmen, Walken sind dafür sehr gut geeignet. Durch die medikamentöse Behandlung können Asthmatiker ohne Sorge aktiv sein.
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KOMMENTARE ( 2 )
Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Juni um 17:28
Meine Forschung am Netz wegen der Atemwegsschwäche meiner erwachsenen Tochter zu der recht überzeugenden Fachliteratur über die IMT, d. h. das Training der Einatmungsmuskeln mit einer Art Drossel wie z.B. "Powerbreathe“, Powerlung und Ultrabreathe, geführt, siehe Videos am Netz.
Das Prinzip ist auf Anhieb überzeugend.
1) Man weiß von der Verursachung von Asthma durch fehlende Nasenatmung, d. h. durch Mundatmung. Genaue Details dieser Auswirkung sind nicht hier notwendig. 2) Bei den Geräten wird eine starke Nasenatmung und auch die gegen Asthma bekannt wirksame Bauchatmung antrainiert, was der so verheerenden dynamischen Hyperinflation bei Kurzatmigkeit entgegenwirkt.
Die in diesem Zusammenhang oft gebrauchte Bezeichnung “Muskeltrainer“ ist nicht so leicht verständlich wie etwa „Trainer für die Nasenatmung“, der doch bei Asthma mehr indiziert ist als die auf jeden Fall nur symptomatischen Arzneien .
So ein Gerät braucht man aber mindestens vorübergehend nicht anzuschaffen. Man lutscht so an sauberem Finger, dass die vorbei strömende Atemluft willentlich und variabel gedrosselt wird. Die gute Wirkung (Steigerung des eingeatmeten Volumens und eine bessere auf jeden Fall seelisch entspannende physiologisch gegen Asthma wirksame Bauchatmung gemäß der Powerbreatheanleitung) lässt praktikabel erzielen. Von großem Vorteil ist die Möglichkeit, die Drosselwirkung während des Inspiriums zu verändern. Eine Steigerung dieser Wirkung hat eine Zunahme der Saugwirkung in der Kehle und eine Überwindung der so verhängnisvollen dynamischen Hyperinflation zur Folge. Richard Friedel
Veröffentlicht am Dienstag, 7. September um 14:25
Nach langem Suchen, Bloggen und manchmal auch gefährlichem Experimentieren mit der eigenen Atmung, kommt mir die Vermutung, dass mindestens für sportliche Zeitgenossen eine Asthmakur zum Nulltarif, d. h. ohne Arzt, nicht so weit sein kann. 1) Die Anwendung der modernen und exklusiv in der westlichen Medizin empfohlenen Symptomunterdrückern ist von einer bedeutenden Zunahme der Erkrankungen begleitet. http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/AE.pdf So etwas wie einen Sprayeffekt wäre nicht ganz wegzudenken. Warum diese Behandlung wie eine andere Behandlungsform, wie z. B. Hormonersatztherapie für Frauen, nicht einer stringenten Überprüfung unterzogen wird, ist seltsam. 2) Freilich momentan als esoterisch oder holistisch ausgewiesene Quellen wie http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/Shioya001.pdf und http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/T3.pdf deuten auf ein besonderes Naturgesetz. Denn eine Überprüfung dieser Texte mit wissenschaftlicher Neugierde zeigt als Leitthema den Gedanken, dass eine Erhöhung des Innenbauchdrucks durch Training und Bewusstmachen ein Geniestreich der orientalischen Körperkultur sein soll. Für diesen Ansatz spricht einmal die Rezeption dieser Lehre in der breiten Paletten der Kampfsportarten und andererseits die Selbsterfahrung, dass das gewollte Vermindern dieses Drucks durch Entspannen der Bauchmuskeln wie des M. transversalis abdominalis die Atmung unerträglich schwach und flach oder sogar letztendlich asthmatypisch werden lässt. 3) Als häufiger Benutzer eines Fitness-Studio und mit Asthmahintergrund habe ich mich durch Antrainieren der Atmung mit mehr Bauchmuskelspannung als gewöhnlich und Sporteln im Freien von der Brauchbarkeit dieser Therapie überzeugt. Das Ganze gleicht eigentlich einer Trivialität, weil die Atmung beim Sporteln durch die starke Arbeit der Bauchmuskulatur so anders ist und es ist kein Wunder, dass wir hier etwas asthmawirksam haben. Man hält sich an die Anleitung im letzten Link und man ist vermutlich in Sicherheit.
4) Das Mysterium ist, dass der Faktor Innenbauchdruck nicht in Schulbüchern erwähnt wird. Im Westen wird Bauchatmung anders verstanden als bei gelinkten Quellen. Hoffentlich passen diese Gedanken zur Facharbeit. Richard Friedel, Starnberg.
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