Zweimal Och

Zweimal Och

Es regnet. Da trägt die Wanderin eine Regenjacke. Die sie
irgendwo gekauft hat. Bei Och zum Beispiel.

Och ist ein grosses, traditionelles Sportartikel-Geschäft in Zürich. Gestern war im Tagi ein Interview mit dem Geschäftsführer Roman Oberholzer, in dem er unverblümt aussprach, was seine Branche und ihn beschäftigt und besorgt. Vor allem ist es ... der Klimawandel. Oberholzer sagt in dem Gespräch, das man hier ganz lesen kann (wenn man Abonnent ist oder einen Tagespass löst):
"Wir sind Anhänger der vier Jahreszeiten, damit unsere Kunden auch vier, fünf Teile tragen - und nicht einfach nur zwei, weil es meist warm ist. Sonst bricht uns in der Übergangszeit das modische Geschäft weg. Entsprechend litt dieses zuletzt."
PS: Eine assoziative Frage: Kennt jemand Armin Och? Ob er mit dem Sportgeschäft zu tun hat, weiss ich nicht. Aber jedenfalls stammt er, Jahrgang 1934, aus Zürich. Er schrieb den Wirtschafts-Thriller "Zürich Paradeplatz", der 1976 erschien - meiner Meinung nach ist dies einer der besten Schweizer Spannungsromane.

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