Zweifel – Gedicht vom 11.05.2020

„Zweifel und Gottvertrauen“

Heute habe ich gedacht, alles schmeiß ich hin,
hat das Ganze mit Gedichten, Fotos und  überhaupt noch Sinn?
Mein Leben hat bis jetzt immer aus bewussten Entscheidungen bestanden,
doch seit einiger Zeit habe ich vieles nicht mehr verstanden.

Da steh ich um Klarheit bemüht, bei Sonnenaufgang am See,
bete zu Gott und sage, dass ich ab jetzt meine eigenen Wege geh.
Das Gottvertrauen ist weg und Zweifel beginnen mich zu plagen,
ERWARTE NICHTS hier auf Erden, höre ich dann eine Freundin sagen.

Plötzlich funkelte die Sonne wie die Sterne,
an diesem Platz wo ich immer bin so gerne.
Alles um mich herum erfüllte mich mit Liebe,
vorbei der Egotripp und die Zweifel, dass mir nichts mehr bliebe.

Mein Herz fühlt, doch wieder dem Leben zu vertrauen,
somit auf die Liebe Gottes und die Schönheit der Schöpfung bauen,
dann klappt es auch eines Tages mit den Frauen,
bis dahin dürfen wir alle im Bilderbuch Gottes schauen.

(Helmut Mühlbacher)

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