Zum Nachdenken: Das Problem mit dem Hass

Hasskommentare nehmen im Internet zu. Besonders da zurzeit die weltpolitische und nationale Lage angespannt ist. Der islamische Terrorismus, Kriege, Konflikte, Ungerechtigkeiten und das Flüchtlingsthema wühlen die Menschen auf. Dies führt zu Angst und Hass!

Im Internet toben sich die verbitterten Bürger am liebsten aus, weil es anonym geht. Ganz ungefährlich ist es nicht, denn die Meinungsfreiheit hat ihre Grenzen, wie die letzten Urteile gegen Hasskommentare in Deutschland zeigen.

Das Problem mit dem Hass

In Bayern hat ein Amtsgericht einen Facebook-Hetzer verurteilt, der gegen Flüchtlinge Hetze betrieb. Sind Bestrafungen ausreichend, um den Hass zu reduzieren? Wahrscheinlich nicht! Um Hass effektiv zu reduzieren, muss die Politik die Ungerechtigkeit des Systems stoppen – andere Maßnahmen bringen kaum bis gar nichts.

Auch härtere Strafen können dazu führen, dass der Hass sich trotzdem steigert. Aus Angst vor Strafen kann natürlich der Hass im Internet geringer werden aber ein echter Sieg ist es nicht. Der Hass staut sich trotzdem weiter auf in der Masse, da der Hass aus der Ungerechtigkeit des Systems resultiert. Unser System hat viele Probleme und die werden von Jahr zu Jahr nicht weniger, sondern eher mehr. Wenn die Unzufriedenheit höher und höher wird, reicht nur ein kleiner Funken, der den aufgestauten Hass in brachiale Gewalt entfesselt! Deshalb sehe ich schärfere Gesetze und vorgehen gegen Hasskommentare langfristig als relativ nutzlos an. Der Hass resultiert aus der Ungerechtigkeit und Problematik unseres Systems. Er kann nie verschwinden, solange nicht die Probleme gelöst sind.

Das perfekte System gibt es wahrscheinlich ohnehin nicht. Hass auf das System und die wirtschaftliche/politische Lage wird es immer geben.


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