Zum Glück gibt’s Hinweisendes.

Worum geht es in Leben wirklich?

Eine Frage, die du dir am besten Selbst beantworten solltest und nicht von anderen annimmst.

Der erste und wesentliche Schritt:

Es geht nicht um Wissen, Gelehrtheit oder Intellekt… Es geht um einen klaren Blick.

Entweder man öffnet die Fensterläden, die das Licht abhalten, oder nicht.

Jeder beeinflusst, aber nicht eingesperrt.

Die Ketten, die uns in Platos Höhle (gönne dir das Höhlengleichnis) fesseln, sind stark, aber die Schlösser sind nicht eingerastet.

Wenn wir diese Ketten nicht abstreifen, aufstehen und einen Neuanfang wagen, können wir niemand die Schuld geben außer uns selbst.

So kam auch mir vor einigen Jahren die Einsicht und Erkenntnis, dass nach dem ersten Schritt vermutlich noch weitere Schritte getan werden müssen. Und als ich begriffen hatte, dass die Ursache für meine Unwissenheit in mir selbst lag, ließ ich den Gedanken zu, dass es in mir vielleicht noch weitere blinde Flecken gab. Ich gehörte nicht mehr zu jenen Menschen, die alle aus demselben Holz geschnitzt waren.

Ich lernte, dass es zwei Arten von Verstehen gibt:

Verstehen zwecks Erfolg und Verstehen zwecks Leben.

Verstehen zwecks Erfolg bedeutet, der Herde zu folgen.

Verstehen zwecks Leben bedeutet, der Vernunft, den Tatsachen und dem eigenen Kopf und Herzen zu folgen, egal wohin mich das führt.

Verstehen zwecks Leben ist ein völlig anderes Bemühen, und zwar eines, dem ich in hohem Maß den Vorzug gab und gebe.

Es zeigt, dass die beiden Pfade auseinanderlaufen.

 

Mag sein, dass es so klingt, als gäbe es aus einer simplen Einsicht eine Menge zu lernen, aber das haben Einsicht und der Prozess des Nichtswerdens so an sich.

Zum Glück gibt’s Hinweisendes.

Es geht. Es funktioniert.

Ob wir den Blick auf spirituelles Wachstum richten, auf Erkenntnis der Wahrheit oder auf den Erwachsenenzustand: Es beginnt alles auf dieselbe Weise.

Ich meine, deswegen liest Du doch hier, oder??
Um zu wachsen? Zu forschen? Dich zu verändern?