Zeitensprünge: Damals & Heute (2)

Zeitensprünge sind Kurzartikel, in denen ich einen Vergleich zwischen zwei gleichen Bildern stelle – eines der Bilder habe ich vor einiger Zeit fotografiert und bearbeitet, das andere kurz vor diesen Artikeln erneut bearbeitet. Meistens entstehen zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen, und das allein nur wegen der unterschiedlichen, anderen oder erweiterten Bildbearbeitung – deshalb finde ich dieses Thema so interessant und führe es auch in meinem Blog weiter. Wer sich für meinen ersten Artikel dazu interessiert, folgt bitte diesem Link.

Heute kommen wir zu einem Selbstportrait, das ich im Juli 2010 aufgenommen und, wie ihr unten Links seht, zum ersten Mal bearbeitet habe. Wem diese Endresultate zu wenig sind, dem empfehle ich sich das Original ebenfalls anzusehen. Wie ich in der Vergangenheit festgestellt habe, gibt es da einige Menschlein unter uns, die sich für die Rohdatei interessieren. Nun aber zu den Zeitensprüngen:

Zeitensprünge: Damals & Heute (2)

Wie schon geschrieben, habe ich dieses Foto von mir im Sommer vor zwei Jahren aufgenommen. Es ist ein Studiofoto und ich hatte damals noch einen grauen Hintergrundkarton, ‘studiogrey’ nennt sich diese Farbe. Vor mich platzierte ich eine Glasscheibe, die ich vorher und auch während den Aufnahmen immer wieder mit einer Sprühflasche nass spritzte. Das Problem während den Aufnahmen war, dass der Autofokus, den ich bei Selbstaufnahmen benutze, oft auf die Glasscheibe bzw. auf die Blumen fokusierte. Aus diesem Grund musste ich einfach viele Fotos machen, ‘auf gut Glück’ wenn man so will. Bei der Auswahl fiel mir dann gleich dieses Foto auf, das mir sehr gefiel – die Pose sowie der Ausdruck. Allerdings war mein Gesicht leicht unscharf, aber irgendwie passte mir das. Dass das Bild schwarzweiß werden würde, war mir von vorn herein klar. Ich achtete bei der Bearbeitung darauf, dass die Augen betont werden, indem ich die Iris aufhellte. Die hellen und dunklen Bereiche intensivierte ich nur dezent und konverierte am Schluss alles in schwarzweiß. Bei der neuen Bearbeitung nahm ich nicht die Rohdatei her, sondern das schon bearbeitete, ‘alte’ Schwarzweiß-Foto. Via Kurven und selektiver Farbkorrektur passte ich die Kontraste, Höhen und Tiefen ein wenig mehr an. Die Augen bekamen dadruch noch mehr Ausdruck und auch die nasse Glasscheibe ist besser zu erkennen. Mir gefällt es, wie so oft, besser als die alte Bearbeitung.

Aber nun seid Ihr dran: Was gefällt denn Euch besser?


 

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