Zeit für die Dachsanierung?

Dachausbau und Wärmedämmung

Dachausbau und Wärmedämmung
©RainerSturm / pixelio.de

Schon im Oktober 2009 ist die neue Energiesparverordnung (EnEV) in Kraft getreten, die Bauherren und Hausbesitzer zu besonderen Maßnahmen in Hinblick auf Dämm- und Isoliereigenschaften ihrer Immobilien anhält. Doch auch ohne diese Verordnung lohnt ein genauer Blick zwischen die Dachsparren von Bestandsbauten, um Energieschlupflöchern auf die Spur zu kommen. Außerdem: Warum nicht die bislang ungenutzten Dachgeschosse zu Wohnräumen umbauen, und so zusätzlich zum Werterhalt und zur Wertsteigerung der Immobilie beitragen? Wer vor diesen und ähnlichen Fragen oder vor der womöglich längst fälligen Renovierung oder dem Ausbau des Hausdaches steht, findet im folgenden Text wichtige Tipps sowie Hinweise, worauf es bei einer Dachsanierung zu achten gilt. 

Energiekosten reduzieren

Noch immer geht ein Großteil der in vielen Häusern verbrauchten Wärmeenergie ungenutzt durch mangelhaft isolierte Dächer und Dachgeschosse verloren. Der Grund ist klar: Wärme steigt naturgemäß in die Höhe und geht verloren, wenn sich ihr ein nicht ausreichend gedämmtes Dach in den Weg stellt. Ungünstig wirkt sich dies nicht nur auf das Raumklima aus, sondern auch auf die Geldbörse – und dies insbesondere vor dem Hintergrund steigender Energiepreise. Gut zu wissen: Die zu tätigenden Renovierungs- oder Sanierungs-Investitionen machen sich schon nach nur wenigen Jahren bezahlt – vorausgesetzt, es haben sich Dachsanierungsexperten um das Projekt gekümmert, die etwas von ihrem Handwerk verstehen. Diese stehen auch beratend an der Seite von Bauherren, wenn es um mögliche Fördermittel geht, die bei der Bundesregierung oder bei Banken mobilisiert werden können.

Wertsteigerung erzielen

Bei der Dachrenovierung sollte es im Zweifel aber um mehr, als nur die reine Kostensenkung und -ersparnis gehen. Ebenso im Vordergrund steht die Wertsteigerung, die eine fachmännisch korrekt ausgeführte Dachsanierung für die Immobilie und den Immobilienbesitzer mit sich bringt. Insbesondere bei älteren Gebäuden kommt zusätzlich die Belastung durch schädliche Baustoffe, mögliche Witterungsschäden oder Schädlingsbefall zum Tragen. Eine Sanierung ist daher nicht nur mit Rücksicht auf das äußere und innere Erscheinungsbild des Gebäudes, sondern auch mit Blick auf die eigentliche Nutzung von besonderer Wichtigkeit.

Wohnraumgewinnung

Insbesondere bei Gebäuden, die in den 1950er und 1960er errichtet wurden, ging es nicht in erster Linie darum, für genügend Wohnraum auch in den Dachgeschossen zu sorgen. Zweckdienlich, dabei aber robust sollte es zugehen. Dieses Denken hatte zur Folge, dass eine Vielzahl von Bauten aus dieser Zeit nur ungenügend oder falsch isoliert wurden. Heute, wo es mehr denn je um die Senkung der Energieausgaben geht, gilt es so zwangsläufig die kleineren oder auch größeren Bausünden der Vergangenheit zu korrigieren. Wie eine gelungene Dachsanierung aussehen kann, ist auf der Website von dach.de zu sehen.

Zusätzliche Energiequelle

Wer dem Haus ohnehin “aufs Dach steigen muss” ist gut beraten, die zum Teil umfangreichen Baumaßnahmen mit der Installation von einer Photovoltaik- und/oder Solaranlage zu kombinieren. Zum einen kann man so überschüssigen und nicht genutzten Strom, der über Photovoltaik gewonnen wird, wieder ins Netz einspeisen und damit die Anschaffungskosten zeitnah amortisieren. Zum anderen lässt sich so ein Großteil des in einem Haus anfallenden Warmwasserbedarfs über Solarpanele generieren. Ob die Dachneigung und die Hauslage dies gestatten, ist im Vorfeld natürlich mit entsprechend versierten Fachleuten zu klären. Und auch wenn sich ein Dach nicht für die Installation von Photovoltaik- und Solarpanelen eignet, ist das lange kein Grund, die erforderlichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen aufzuschieben, die letztendlich zu mehr Komfort, Wohnraum und natürlich auch zur Wertsteigerung eines Hauses führen.

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