Zahl Wohnungssuchender mit geringem Einkommen weiter auf hohem Niveau

Zahl Wohnungssuchender mit geringem Einkommen weiter auf hohem Niveau

Die Zahl der Haushalte, die bei der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe als wohnungssuchend registriert sind, ist 2011 leicht von 543 auf 575 gestiegen. Das geht aus dem jetzt von Sozialdezernent Dieter Kraft vorgelegten Wohnungsbericht 2011 hervor. Der größte Teil der registrierten Haushalte sucht nach einer öffentlich geförderten Wohnung (558; 97 Prozent). „Dieser Anteil ist in den vergangenen Jahren konstant geblieben, und er bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau“, stellt Stadtrat Kraft fest. Der Bericht fordert deshalb von den politischen Gremien Entscheidungen, wie dem „wachsenden Anteil wohnungssuchender Haushalte sowie den weiterhin steigenden Preisen gerade im unteren Mitpreissegment begegnet werden soll“.

Eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt könne durch den geplanten Bau neuer Wohnungen erreicht werden, heißt es im Bericht. Darüber hinaus sollten auch andere Instrumente der Wohnungspolitik zum Einsatz kommen und auch der Erwerb von Belegungsrechten durch die Stadt ins Auge gefasst werden.

Der Bericht enthält Angaben zur Entwicklung des Mietpreisniveaus. Das hat sich 2011 auf dem allgemeinen Wohnungsmarkt sowohl bei Neubau- wie Bestandswohnungen leicht nach oben entwickelt. So bewegte sich die durchschnittliche Miete für Neubauwohnungen in guten und sehr guten Lagen zwischen 11,00 Euro und 12,00 Euro pro Quadratmeter. Für ältere Bestandswohnungen, auch in guten Wohnlagen, lag die Durchschnittsmiete bei 7,00 bis 11,50 Euro pro Quadratmeter. Die Zahlen aus den Wohnanlagen Oberste Gärten und Frölingstraße, in denen die Stadt als Generalmieter auftritt, sind detailliert enthalten.

Der Mietzins für die Wohnanlagen Oberste Gärten 3-65 und Frölingstraße 12-14 ist mit Wirkung vom 1. Januar 2006 von 7,41 Euro auf 5,50 Euro pro Quadratmeter und Monat gesenkt worden. Er ist zunächst jährlich jeweils um 0,20 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Im Jahr 2011 betrug der monatliche Mietpreis 6,50 Euro pro Quadratmeter und wurde mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 16. Juni 2011 in dieser Höhe eingefroren. Das von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Projekt „Junges Wohnen“ in der Urseler Straße 37-59 a, der Weber-Siedlung, läuft seit 1. August 2008. Für die nach und nach bezugsfertig sanierten Wohnungen bestand eine gute Nachfrage.

Neun Wohneinheiten konnten 2008, 17 Wohneinheiten 2009, drei Wohneinheiten 2010 und zwei Wohneinheiten 2011 vermietet werden. Innerhalb der ersten drei Jahre des Projektes hat es insgesamt neun Mieterwechsel gegeben. Die Stadt fördert zudem die Schaffung von Wohneigentum. Die Zahl der Förderfälle betrug lediglich vier mit einem Volumen von 163.000 Euro. Ursächlich dafür sind die weiterhin niedrigen Zinsen. Das Förderprogramm kann von Familien mit zwei oder mehr Kindern in Anspruch genommen werden, die Eigenheime oder Wohnungen erwerben oder Altbauten familiengerecht umbauen. Es ist in den ersten zehn Jahren zinsfrei, danach liegt der Zins bei 3 Prozent, ab dem 21. Jahr steht er auf 6 Prozent. Die Stadtverordnetenversammlung hat die Einkommensgrenzen um rund ein Viertel erhöht.

Das bereinigte Familieneinkommen darf bei einem Drei-Personen-Haushalt maximal 44.500 Euro betragen und erhöht sich um 7.500 Euro pro weitere Person. Die Zahl der Wohngeldempfänger beläuft sich auf 880 Personen. Den städtischen Mietzuschuss, der gezahlt wird, wenn bestimmte Einkommensgrenzen unterschritten werden, aber noch kein Anspruch auf Wohngeld besteht, erhielten 183 Haushalte. Die Zahlen sind gestiegen, nachdem die Einkommensgrenzen nach oben angepasst worden sind. Die Stadt finanzierte diesen Zuschuss in den vergangenen Jahren aus der Fehlbelegungsabgabe. Nachdem der Landtag die Geltungsdauer dieses Gesetzes nicht verlängert hat, entfällt diese Abgabe seit 1. Juli 2011. Die Stadt selbst vermittelte im vergangenen Jahr 93 Haushalte in neue Wohnungen. Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe



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