Yogageschichten: mit Yoga Leichtigkeit, Freiheit, Weite erfahren

Yogageschichten: mit Yoga Leichtigkeit, Freiheit, Weite erfahren

Ein Gefühl von Freiheit und Weite zu erfahren, ist mit Yoga wirklich sehr einfach. Auch wenn Rückbeugen und Herz öffnende Übungen durchaus anspruchsvoll sein können und es während des Praktizierens mit der Anstrengung oft wie ein Paradox scheint, kann das Resultat wirklich ein Moment voller Leichtigkeit sein! So wie ich genau solche Momente an meiner Klippe der Freiheit erlebte. Diese nehme ich häufig mit auf meine Yogamatte. Ich lasse mich von ihnen inspirieren und suche nach genau dieser Leichtigkeit und Freiheit, wie ich sie unter anderem an der Klippe erfahren habe. Dort hin möchte ich euch mitnehmen und beweisen, wie herrlich befreiend Brustöffner sein können!

Immer wieder findet das Thema Ozean auf ganz unterschiedliche Weise hier auf meiner Seite Erwähnung wie in „ Traumwelten" oder wenn es um Leichtigkeit, Gelassenheit und Yoga mit Musik geht; natürlich aber auch in Surf- und sogar Laufgeschichten. Ich möchte euch heute zwar erneut mit ans Wasser nehmen, aber euch zeigen, wie ich diese Liebe auch mit in meine Yogapraxis integriere und gleichzeitig meinen Oberkörper öffne und entspanne.

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Dort oben an der Klippe zu sein oder Yoga zu praktizieren sorgt für einen unheimlichen Wohlfühleffekt. Yogaklassen, die dieses Gefühl in mir wecken wieder genau dort zu sein, zaubern ein großes Lächeln auf mein Gesicht. Alle Übungen, die etwas mit Wasser zu tun haben wie die Meerjungfrau, der Fisch, Delphin, Frosch... sorgen für ein noch breiteres Grinsen. Besonders wohl fühle ich mich dann, wenn es sich um Herz öffnende Rückbeugen handelt, die ich gezielt einzeln in meine Praxis einbaue oder wenn eine ganze Stunde nach ihnen ausgerichtet ist.

Herzöffnende und den Brustkorb weitende Asanas sind alles Übungen, mit denen ich das ständige Gehocke am Schreibtisch mit kleinen Dinosaurierärmchen, die ins Laptop hacken, versuche zu kompensieren. Brustöffner mobilisieren sanft die Wirbelsäule, insbesondere die Brustwirbelsäule und haben zugleich einen stärkenden Effekt auf die Rückenmuskulatur. Besonders entspannend finde ich jedes Mal die dehnende, weitende Wirkung der Brust- über die Bauch- bis hin zur Oberschenkelmuskulatur einschließlich der Leisten. Ich genieße eine Stunde mit diesen Übungen besonders nach einer langen Lauf- oder Radeinheit, wenn sich mein Oberkörper manchmal verspannt. Ohne das Anspannen der Bauch- und Beckenbodenmuskulatur funktionieren Rückbeugen für mich aber nicht, weil ich immer darauf achte, dass ich vor allem meinen Lendenwirbelsäulenbereich schütze.

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Aber neben den körperlichen Qualitäten gehören auch Achtsamkeit, Langsamkeit und Konzentration zu jeder Übung, zur gesamten Praxis. Fokussiertheit, Ruhe, Gelassenheit zeichnen Yoga aus, was auf das gesamte Leben und unsere Beziehungen Einfluss hat. So wie es Einfluss auf die Asanas nimmt und hier im konkreten Fall mir dabei hilft, nicht über die Stränge zu schlagen und mit Nachsicht in die Rückbeugen zu gehen, um den unteren Rücken schön lang zu halten und ihn nicht eng werden zu lassen.

Einen herrlichen Nebeneffekt haben diese brustöffnenden Übungen außerdem. Nein, eigentlich zwei. Sie helfen mir bei der Armstreckung beim Schwimmen. Im Schultergürtel bin ich dank meiner intensivierten Praxis viel flexibler geworden. Der Unterschied macht sich vor allem in der Gleitphase bemerkbar, wenn ich mich wie beim Yoga über die Fingerspitzen hinweg ausstrecke. Was ich außerdem spüre ist in Zeiten mit starkem Asthma, dass ich viel voller und tiefer ein und ausatmen kann. Das hat nicht nur mit den Rückbeugen und Brustkorb weitenden Asanas zu tun, sondern auch mit den Atemübungen, was sich natürlich sehr gut ergänzt. Das ist zudem eine wunderbare Kombination, um auch in eine meditative, sehr achtsame Haltung zu kommen. Ich sitze oder liege einfach da und beobachte nur meinen Atem. Wenn ich liege meist mit einem Block oder Yogakissen unter meinem oberen Rücken, um die Arme und Schultern richtig schön sinken zu lassen, die Brustmuskulatur zu dehnen und tief und voll unter meine Rippenbögen zu atmen.

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Wenn ich dann ins Savasana sinke, fühlt sich meine Körperrückseite schwer an. Die Vorderseite wirkt aber herrlich entspannt, unglaublich weit und leicht, ganz weich und lebendig zugleich. Es ist jedes Mal so, als würde selbst mit dem ganz ruhigen Atem, den ich dann kommen und gehen lasse, wie er gern möchte, viel mehr Raum vorhanden sein. Mehr Raum zum Einatmen. Zugleich kann ich trotz der Leichtigkeit, die auch mein Atem angenommen hat, viel intensiver ausatmen. Mein gesamter Körper fühlt sich belebt, gelockert und mit unendlich viel Sauerstoff durchflutet an.

Eben genau so, wie in den Momenten, an denen ich an den Klippen stehe, der Wind um mich herumwirbelt, das Salz des Ozeans direkt auf meinen Lippen zu schmecken ist und ich der frischen, klaren Luft in mir unendlich viel Raum schenke, um sich auszubreiten...

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P.S. Zur Klippen begleitet hat mich ein ‚alo' Yogaoutfit, das ich vor kurzem in New York gefunden habe und meine ‚toesox' Yogastrümpfe.

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Das hier gezeigte Bild wurde von meinem Fotografen Olli erstellt. Die Rechte an diesem Bild liegt bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung ist nur in Absprache mit uns möglich.

Yogageschichten: mit Yoga Leichtigkeit, Freiheit, Weite erfahrenAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

Yogageschichten: mit Yoga Leichtigkeit, Freiheit, Weite erfahrenAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‚Din' immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.


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