X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

21. Mai 2014  |   Verfasst von Chris

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit Kritik Review FilmkritikIch glaube, ich kann für Michael und mich sprechen, wenn ich sage, dass wir uns beide übertrieben auf den 16.05.2014 gefreut hatten. Vor allem natürlich aufgrund des Wiedersehens plus dem bevorstehen Partywochenende (was es aufgrund der Distanz ja leider nicht mehr ganz so oft gibt) und dann noch deshalb, weil wir nach Django Unchained endlich mal wieder zusammen in eine Pressevorschau konnten. Und dann auch noch gleich in einen Blockbuster wie den neuen X-Men. Besser konnte das Wochenende also nicht beginnen. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch, aber konnten sie auch erfüllt werden?

Inhalt:

Um die Mutanten rund um Magneto, Wolverine, Xavier und Co. steht es in der Zukunft nicht zum Besten. Grund sind Killer-Roboter, sogenannte Sentinels, die jeden Mutanten töten, der ihnen in die Quere kommt. Um das Aussterben der Mutanten zu verhindern, wird Wolverine in die Vergangenheit geschickt um bestimmte Dinge zu verhindern, die dort falsch liefen und den Bau der Sentinels erst ermöglichten. Das wird aber schwieriger als gedacht, unter anderem weil Magneto und Xavier in der Vergangenheit nicht gerade an einer Zusammenarbeit interessiert sind…

Fazit:

Bis auf die reinen “Wolverine”-Teile kann man mich schon fast als kleinen Fan der X-Men-Filme bezeichnen. Zwar sind es jetzt keine absoluten Überfilme oder gar Meisterwerke, aber für mich eben ganz großes Unterhaltungskino. Vor allem X-Men: Erste Entscheidung hatte mich vor ein paar Jahren überrascht und begeistert, nachdem es so schien, als würde den Mutanten langsam aber sicher die Luft etwas ausgehen. Ähnlich wie bei Star Trek hatten es die Macher mit neuen und talentierten Gesichtern wie Michael Fassbender, James McAvoy, Jennifer Lawrence und Co. geschafft, der Reihe frischen Wind einzuhauchen.

Klar, dass die Freude da enorm war, als ich mitbekam, dass man bei X-Men: Zukunft ist Vergangenheit das innovative Konzept nicht nur fortführen, sondern nochmal eine ganze Schippe drauf legen wollte. Regisseur Bryan Singer versammelt hier nämlich einfach mal alle bekannten Mutanten der ersten Teile und mischt zusätzlich noch die jungen Gesichter aus First Class mit unter. Möglich macht das, wie schon der Titel erahnen lässt, eine Handlung, in welcher die Zukunft, aber auch die Vergangenheit, große Rollen spielen.

Konnte da überhaupt noch was schief gehen? Mit Sicherheit möchte ich mal behaupten, sind doch gerade Filme mit Zeitreisen sehr anfällig für ärgerliche Logiklöcher und allzu verworrene Handlungsstränge, die einem den Spaß verderben können. Dem ist aber glücklicherweise nicht so, denn Spaß macht der neue X-Men definitiv. Vor allem visuell war ich von der ersten Minute an richtig beeindruckt. Selbst das 3D hat mich restlos überzeugt, was ja bei mir wirklich nicht leicht ist. Aber doch, hier saß ich oft staunend da und eine Szene mit dem Mutant Quicksilver ist sogar derart grandios geworden, dass ich mich so weit aus dem Fenster lehne und behaupte, dass sie allen noch viele Jahre im Gedächtnis bleiben wird.

Klasse fand ich es ebenfalls, den jungen und alten Magneto, bzw. Charles Xavier, in ein- und demselben Film zu erleben. Ich wüsste jetzt auch nicht, wer mir von ihnen am Besten gefallen hat. Hier merkt man eben, dass mit James McAvoy, Michael Fassbender, Patrick Stewart und Ian McKellen vier ganze große Schauspieler am Werk sind. Dennoch, müsste ich einen nennen, wäre es wohl der junge Xavier alias McAvoy, der mich mit seiner angeknacksten Psyche am Meisten überzeugt hat. Das liegt aber sicherlich auch daran, dass mich die Szenen in der “Zukunft” nicht komplett überzeugen konnten. Genau die halten mich auch davon ab, eine Spitzenwertung zu geben. Irgendwie fand ich das nämlich nicht ganz so stimmig gemacht, wie den Rest des Films. Dafür trifft man aber auch wieder auf altbekannte Mutanten der ersten Teile, was schon mal jedes Fanherz erfreuen dürfte. Und auch wenn Wolverine nach wie vor mein Lieblingsmutant ist, ihn sehe ich eben auch am Liebsten zusammen mit seinen Gleichgesinnten.

Wirklich viel mehr zu meckern gibt es also nicht. Die Handlung wird zwar keinen Oscar für das beste Drehbuch gewinnen, war für einen Blockbuster jedoch auch nicht gerade von schlechten Eltern. Bis auf kleine Längen wurde ich jedenfalls knappe zwei Stunden Bestens unterhalten. So darf es mit den Mutanten auch gerne in Zukunft weitergehen!:-)

Kleiner Tipp: Zum besseren Verständnis sollte man sich wenigstens einen Teil der alten X-Men und zusätzlich X-Men: Erste Entscheidung ansehen. Man kommt zwar vielleicht auch so gut zurecht, aber mehr Spaß macht es sicherlich mit den entsprechenden Vorkenntnissen.

Chris Wertung zu

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit:


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