WWF richtet Petition zur Energiewende an Merkel und Steinbrück

Mit der geplanten Energiewende nimmt Deutschland weltweit eine Vorreiterrolle an und hat damit die einmalige Chance, anderen großen Volkswirtschaften bei Gelingen zu beweisen, dass man sich tatsächlich weitestgehend von den fossilen Energieträgern und der Atomkraft lösen kann. Wenn der Umstieg auf die Erneuerbaren Energien geschafft wird, dürften sich dann nicht nur all die kommenden Generationen über eine lebenswertere Welt freuen, sondern die Bundesrepublik würde auch deutlich unabhängiger von Erdöl- und Erdgas-liefernden Staaten werden und auch auf die Wirtschaft könnte sich freuen. Schließlich würden im Fall einer erfolgreichen Umsetzung des Großprojekts mit Sicherheit weitere Länder nachziehen und deutsche Technologie und Know-How nachfragen.

Schon in 2011 wurde die Energiewende im Rahmen der Earth Hour gefordert
Foto: WWF

Vor diesem Hintergrund fordert die Umweltschutzorganisation WWF sowohl die derzeitige Bundeskanzlerin Angela Merkel wie auch ihren Herausforderer Peer Steinbrück auf, sich konsequent für die Energiewende einzusetzen. Unabhängig vom Ausgang der Bundestagswahl im September diesen Jahres müssten sich beide für eine möglichst schnelle und gelingsichere Umsetzung einsetzen. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, hat der WWF am Sonntag eine Petition gestartet, die von allen Interessierten auf der Webseite der WWF Earth Hour unterstützt werden kann. Dazu können fünf zentrale Forderungen an die beiden Kanzlerkandidaten gerichtet werden. In Deutschland steht die globale Klima- und Umweltschutzaktion, in deren Rahmen ein Zeichen gesetzt wird, indem für eine Stunde die Lichter ausgehen, in dieses Jahr passenderweise unter dem Motto “Ja zur Energiewende!”.

“Wir sind stolz, was wir bisher mit der Energiewende erreicht haben”, erklärt Antje Schuler, Kampagnenreferentin beim WWF Deutschland. “Rund ein Viertel unseres Strombedarfs decken wir bereits heute aus erneuerbaren Energiequellen. Mit der Earth Hour wollen wir ein positives Zeichen setzen – die Energiewende muss raus aus der Defensive.” Im Rahmen der Petition werden u.a. ein dynamischer Ausbau der Erneuerbaren Energien, eine Strategie zur Steigerung der Energieeffizienz sowie eine bessere Gesamtsteuerung und eine gerechte Verteilung der Kosten gefordert. Letztere bezieht sich vor allem auf die Befreiung vieler Großverbraucher aus Industrie, wobei diese Kosten dadurch auch vom privaten Verbraucher getragen werden müssen. Mit der Earth Hour, die dieses Jahr am 23. März von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr stattfindet, möchte der WWF auf die besondere Bedeutung der Energiewende aufmerksam machen.

Auf der offiziellen Webseite unter www.earthhour.wwf.de kann man sich für die Earth Hour 2013 registrieren und die Petition unterzeichnen.


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