Wurst – welche Sorten darf ich in der Schwangerschaft essen?

Welche Wurst ist in der Schwangerschaft unbedenklich?

Welche Wurst ist in der Schwangerschaft unbedenklich?

Bei der Frage nach der richtigen Wurst geht es darum, das Risiko einer Lebensmittelinfektion, insbesondere mit Listerien oder Toxoplasmen, möglichst gering zu halten. Diese beiden Infektionen sind für die werdende Mutter nicht zwingend gefährlich, können aber das Kind schwer schädigen oder sogar zu einer Fehl- bzw. Totgeburt führen.

Gebrüht, gekocht, gegart – so geht Wurst in der Schwangerschaft

Erhitzen tötet die Toxoplasmose– und Listeriose-Erreger ab. Bei den Wurstwaren sind solche aus Konserven und Gläsern am unbedenklichsten, die ungekühlt gekauft werden können. Essen dürfen Sie auch gebrühte und gekochte Wurstsorten. Brühwursterzeugnisse sind beispielsweise Bierwurst, Bierschinken, Bockwurst, Fleischwurst, Frankfurter oder Wiener Würstchen, Gelbwurst, Jagdwurst, Krakauer, Leberkäse, Lyoner und Mortadella. Kochwursterzeugnisse sind Corned Beef, Blutwurst, Leberwurst (wegen des hohen Vitamin A-Gehaltes nicht im ersten Schwangerschaftsdrittel!), Sülzwurst, Zungenrotwurst, Fleisch- und Leberpasteten – und gegarte Pökelfleischerzeugnisse wie gekochter Schinken und gekochtes Kassler.

Achten Sie darauf, die Wurst stets frisch zu kaufen beziehungsweise bei abgepackter Ware weit vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Frischwurst und geöffnete Wurstkonserven nicht länger als 2 bis 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Auf Rohwurstsorten wie Teewurst, Salami, Cervelatwurst, Plockwurst und Cabanossi sollten Sie während der Schwangerschaft besser verzichten. Auch rohe Pökelfleischerzeugnisse wie Rohschinken und Bündnerfleisch sind tabu!

Aber Sie sollten auch Brühwürste nicht direkt aus der Folienverpackung verzehren. Am besten erhitzen Sie die Wiener Würstchen in Wasser. Falls Sie sie in der Mikrowelle erhitzen, achten Sie darauf, dass die Würste dabei auch gut durchgegart werden, also auch innen heiß sind.

Darf ich Leberwurst essen?

Leber und Leberprodukte – dazu gehört Leberwurst ebenso wie Leberpasteten und Ähnliches – enthalten sehr viel Vitamin A. Bei einer Überdosierung während der Schwangerschaft kann dieses das Kind schädigen. Eine zu hohe Konzentration von Vitamin A ist vor allem während der ersten Schwangerschaftswochen – also der Zeit der Organbildung – schädlich für das Ungeborene.

Verzichten Sie deshalb in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten auf Leberwurst, Leber und andere Leberprodukte. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft dürfen Sie Leberwurst in Maßen essen.

Bild-Copyright © LoggaWiggler pixabay


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