Wunderbar fluffiges Toastbrot aus Dinkel

ToastbrotHach ja, was war das eine schöne Zeit, als ich noch in einen x-beliebigen Supermarkt laufen und mir eine Packung Toastbrot kaufen konnte. Nicht das er sonderlich gesund oder so wäre, aber zwischendrin war es einfach lecker eine sanft geröstete Scheibe davon zu essen.
Ich habe es geliebt, den Sandwich-Toaster damit zu bestücken, Sandwichs mit Salatcreme zu machen, etc…

All das war von einem Tag auf den anderen nicht mehr möglich als mir Roggen und Weizen einen Strich durch die Rechnung machten. Zum Glück gibt es ja noch Dinkel – dachte ich. Bislang habe ich eine einzige Sorte Dinkel-Toastbrot gefunden, die ich essen darf. Diese bekomme ich nur im Biomarkt in Wiesloch und da ist es prinzipiell ausverkauft oder kurz vorm Haltbarkeitsdatum. Zu allem Überfluss bekomme ich es auch NUR als Vollkorn-Version. Ich habe nichts gegen Vollkorn, aber manchmal möchte ich doch auch ganz gerne einmal etwas aus der ungesünderen Mehl-Version essen.

Da bleibt nur eines: selber machen :) Da weiß man wenigstens auch, dass keine komischen Zusatzstoffe drin sind. Und los geht’s!

Zutaten:

  • 650g Dinkelmehl 630 (Weizenmehl geht auch)
  • 11g frische Hefe
  • 65g Wasser
  • 10g Salz
  • 320g Milch
  • 40g Butter
  • 10g Zucker
  • 1 Teelöffel Backmalz oder Honig

Zubereitung:

Die Zubereitung nimmt einige Zeit in Anspruch. Deshalb solltet ihr genug Zeit einplanen.

Gebt in einem Gefäß die Hefe, das Wasser und das Salz zusammen. Verrührt diese Mischung gut und lasst sie eine Stunde stehen.

Nach einer Stunde rührt ihr das Gemisch nochmals um und gebt das Mehl hinzu. Knetet mit der Milch, dem Zucker und dem Backmalz (alternativ dem Honig) einen Teig daraus. Erst dann wird die Butter in Flöckchen zugegeben und unter geknetet. Diesen Teig lasst ihr nun 90 Minuten ruhen.

Heizt den Backofen auf 220°C vor und fettet eine Kastenform gründlich ein.

Gebt den Teig für euer Toastbrot auf eine Arbeitsfläche und teilt ihn in vier Teile. Jeden dieser Teile wirkt ihr nun ein wenig um eine gespannte Oberfläche zu erhalten. Legt die Teile nebeneinander in die Backform.  Am besten verwendet ihr eine Form, die einen Deckel besitzt. Solltet ihr keine haben hilft aber auch Trick 17. Ich beispielsweise habe eine Kastenform, meinen Tortenretter (ist aus Metall) und eine kleine Auflaufschale verwendet. Wenn ihr eine Auflaufform aus Metall habt die den oberen Teil eurer Backform perfekt abschließt ist das noch besser. Verschließt eure Backform also nach dem einlegen des Teiges. Wenn ihr möchtet könnt ihr den Teig jetzt noch 90 Minuten gehen lassen. Ich habe das jedoch nicht getan und ein wundervolles Ergebnis bekommen.

Schiebt die verschlossene Backform mit dem Toastbrot in den Backofen und lasst das Toastbrot für 10 Minuten anbacken. Dann reduziert ihr die Temperatur auf 210°C und lasst es noch 30 Minuten fertig backen. Holt es danach sofort aus dem Backofen und stürzt es aus der Form auf ein Gitter. Auf keinen Fall solltet ihr es noch in der Form lassen. Lasst ihr es in der Form, gart und bräunt die Kruste noch nach und genau das möchten wir bei unserem Toastbrot eigentlich nicht. Nun noch abkühlen lassen und genießen.

Ich habe gleich zwei gebacken und eines in Scheiben geschnitten eingefroren. So habe ich immer frisches Toastbrot zu Hause. Ihr glaubt gar nicht, wie glücklich so ein Toastbrot machen kann <3

Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem Rezept. Guten Appetit!

Eure Steffi


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