Wohnzimmerkonzerte – ein ganz persönliches Konzertvergnügen

Wohnzimmerkonzerte – ein ganz persönliches Konzertvergnügen

Besonders in Berlin, aber auch überall anders in Deutschland hat sich in den letzten Jahren ein neues Phänomen breitgemacht: Wohnzimmerkonzerte. Gemeint sind damit Konzerte, die nicht in großen Hallen, in Club oder Bars stattfinden, sondern bei Privatpersonen im sehr persönlichen Rahmen – im Wohnzimmer. Voraussetzung für ein solches Konzert ist natürlich zum einen, dass genügend Platz zur Verfügung steht und zum anderen, dass man kulante Nachbarn hat, die nichts gegen ein bisschen Live-Musik einzuwenden haben.

Die Lieblingsband im intimen Rahmen

Konzerte sind immer ein unvergessliches Erlebnis, unabhängig von der Musikrichtung. So mancher Musikliebhaber findet jedoch, dass ein Konzert immer mehr an Faszination verliert, je größer der Rahmen ist. Es ist eben doch etwas anderes, ob man den jeweiligen Interpreten direkt und sozusagen „zum Anfassen” nahe vor der Nase stehen hat oder ob man ihn eigentlich nur über eine riesige Leinwand erkennen kann.
Wohnzimmerkonzerte bieten den wohl intimsten Rahmen, den man sich für ein Konzert vorstellen kann. Diese Konzerte können zum Beispiel von musikalischen Größen sein, und für eine kleine Anzahl Fans in intimer Runde statfinden. Häufig werden solche Konzerte auch als Promo-Aktionen von beispielsweise Radio- oder TV-Sendern organisiert.

Plattform für aufstrebende Bands

Andererseits bieten solche Konzerte eine Plattform für noch unbekanntere Bands, um Kontakte zu knüpfen und eine größere Fan-Base aufzubauen. Dann werden solche Veranstaltungen meist von kleinen Unternehmen und Privatpersonen organisiert. Auch lokale Berliner Zeitungen sind auf den Trend bereits aufmerksam geworden.
Seit einem Jahr gibt es in Berlin beispielsweise die Wohnzimmerkonzert-Reihe „séjour” (dt. Wohnzimmer). Eher unbekannte Interpreten wie Ben Shadow, die Ryan O’Reilly Band, Sven van Thom und Machete hatten hier bereits Auftritte.

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Oftmals beschränken sich solche Konzerte auf Genres wie Pop oder Rock. Auch Singer/ Songwriter geben ihre Stücke zum Besten. Interessant wäre es aber auch, zum Beispiel mal einen Deutsch-Rap Act wie Casper in einem solchen Rahmen zu sehen. Casper hat bis jetzt vier Studioalben auf den Markt gebracht: Rap Art War (2004), Hin zur Sonne (2008), das dritte Album XOXO (2011) und das aktuellste Album Hinterland (2013).

Die Wohnzimmerkonzerte von séjour und vielen anderen Veranstaltern sind in der Regel kostenlos und darum auf Spenden von den Konzertbesuchern angewiesen. Außerdem besteht fast immer die Möglichkeit, vor Ort am Merchandise-Stand CDs und andere Artikel von den Künstlern zu erstehen. Außerdem sind viele der CDs auch im internet bei Online-Shops wie Amazon.de erhältlich. Wer beim CD-Kauf sparen will, kann auf Portalen wie deals.com von Amazon Gutscheinen und Aktionscodes für 2013 Gebrauch machen. Dort kann man zum Beispiel im Amazon Spar-Abo von 15% Rabatt und kostenlosem Versand profitieren. Günstige Konzerte in entspannter Runde und verbilligte CDs – besser gehts nun wirklich nicht!

Bild: © deargdoom57. „cerys matthews live 2006 “
Bestimmte Rechte vorbehalten. Quelle: Flickr.com

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