Wohnräume der Zukunft

Das der Austausch von Wissen zu hervorragenden Ergebnissen führen kann, zeigte die Zusammenarbeit des Teams Wuppertal und Hettich im Rahmen des Solar Decathlon-Wettbewerbs. Die Studenten wurden am 27. Juni 2010 in Madrid für ihr zukunftsfähiges Wohnhaus ausgezeichnet.
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20 ausgewählte Hochschulen aus der ganzen Welt traten beim Solar Decathlon-Wettbewerb an, um bis Juni 2010 ein ausschließlich mit solarer Energie betriebenes Wohnhaus zu entwerfen und zu bauen. Nachdem die Häuser eine Woche lang in Madrid circa 190.000 Besuchern präsentiert wurden, standen die Gewinner fest. Das Team Wuppertal wurde mit dem zweiten Platz in der Kategorie Architektur, mit dem dritten Platz für die Funktion der Geräte und mit dem sechsten Platz im Gesamtklassement ausgezeichnet. Neben dem Konzept, der Energiebilanz und dem Innovationsgehalt wurden auch Komfort, Gestaltung, Kommunikation und Marktfähigkeit bewertet.

Hettich unterstützte das Team aus 40 Studentinnen und Studenten bei dem Entwurf eines Küchenkonzepts sowie bei der Umsetzung. „Nachdem wir auf der interzum 2009 die Konzeptstudie ‚Küche Concept 2015’ präsentiert haben, war dies ein weiterer Schritt, um die Diskussion über zukünftiges Küchendesign anzuregen“, erklärt Wilhelm Bulling, Marketingreferent Küche/Bad bei Hettich, die Zusammenarbeit. Die Hettich Unternehmensgruppe steht in engem Dialog mit Hochschulen weltweit, um Studenten zu fördern und aktive Zukunftsforschung zu betreiben. „Die Küche hat eine sehr edle Anmutung ohne sich optisch aufzudrängen. Sie integriert sich mit ihrer klaren Linienführung und den dezenten Oberflächen perfekt in den Gesamtraum und offenbart erst auf den zweiten Blick ihre hohe Funktionalität“, beschreibt Bettina Titz, Studentin an der Hochschule Wuppertal, das Konzept der Küche. Diese wurde mit moderner Beschlagtechnik von Hettich ausgestattet: Schubkästen öffnen sich beispielsweise durch leichten Druck auf die Front automatisch, dank des elektromechanischen Öffnungssystems Easys. „Bei dem Wettbewerb ging es um marktfähige Konzepte, die Kundennutzen und Nachhaltigkeit verbinden“, so Wilhelm Bulling. „Die Unterstützung des Teams Wuppertal bot die Möglichkeit, diese Themen in einem ganz anderen Kreis, nämlich den Architekten von morgen, zu diskutieren.“

Das Team Wuppertal konzipierte ein Haus mit zwei solaraktiven Wandscheiben, die einen funktional offenen Raum definieren. Auf ihnen liegt über einer Länge von circa 13 Meter ein Tragwerk, das den Innenraum stützenfrei überspannt und den oberen Gebäudeabschluss sowie den Patio bildet. Die Fassade kann im unteren Bereich nach West und Ost durch gläserne Schiebeelemente vollständig zum Außenraum geöffnet werden. Ziel des Energiekonzepts ist eine ausgeglichene Jahresenergiebilanz.


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