Wofür kann ich gerade jetzt dankbar sein?

Dankbarkeit spielt in meinem Leben eine große Rolle. Jeden Morgen sage ich Danke für den neuen Tag und jeden Abend vor dem Einschlafen schreibe ich sieben Dinge auf, für die ich dankbar bin und mache mir bewusst, wie gut es mir geht. Diese Gewohnheit wirkt Wunder, denn sie bringt mich dazu, den ganzen Tag über nach all dem Ausschau zu halten, was mein Leben so reich und liebenswert macht.

In der ersten Folge dieser Serie beschrieb ich, wie vielen freundlichen Menschen ich in kürzester Zeit begegnen kann, wenn ich mit offenen Augen und offenem Herzen durch den Tag gehe. Meine Antwort auf all diese mir entgegengebrachten freundlichen Gesten und Worte war stets ein tief empfundenes und von Herzen kommendes Dankeschön.

Teil 2: Die Liebe ist dankbar.

Ich führe ein wundervolles Leben und fühle mich wahrhaft gesegnet. Dafür möchte ich heute einfach mal Danke sagen. Denn Dankbarkeit ist für mich der Schlüssel zu allem und damit auch eine wichtige Voraussetzung, um wirklich lieben zu können. Von Tag zu Tag bestätigt sich mir das, was Eileen Caddy in ihrem faszinierenden Buch Morgen der Veränderung schrieb: „Dankbarkeit hilft euch, zu wachsen und aufzublühen; Dankbarkeit bringt Freude und Lachen in euer Leben und in das Leben all jener, die um euch sind.“ Deshalb sage ich Danke für alles, was ich bin, tue und habe – und für alles, was ich sein, tun und bekommen werde.

Betende Hände - Foto: Jürgen Tesch - leben-lernen-lieben.de - Standort: Herbolzheim - September 2013

Mit ein wenig Aufmerksamkeit kann ich ganz schnell feststellen, dass ich im Moment schon alles habe, was ich wirklich brauche. Ich bin gesund, habe zu essen und ein Dach über dem Kopf. Der Strom kommt aus der Steckdose, aus dem Wasserhahn läuft frisches Wasser und das Leben bietet mir tagtäglich eine Fülle von spannenden Möglichkeiten, Erfahrungen und Erkenntnissen. Und wenn ich noch genauer hinschaue, dann muss ich zugeben, dass ich wirklich im Überfluss lebe. Ich bin, tue und habe schon mehr als genug. Und dafür bin ich sehr, sehr dankbar!

DANKE ist der schönste GeDANKE.

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Im Grunde kann ich für alles in meinem Leben dankbar sein. Nehmen wir zum Beispiel eine Scheibe Brot. Ich kann der netten Verkäuferin dankbar sein, die mich so liebenswürdig bediente; dem Ladeninhaber, der diese leckere Brotsorte ins Sortiment aufnahm; seinem Lieferanten, der es pünktlich brachte; dem Bäcker, der es genau zum richtigen Zeitpunkt aus dem Ofen nahm; dem Getreidehandel, der die vollwertigen Zutaten beschaffte; den Spediteuren und ihren Fahrern, die die Transporte durchführten; dem Bauern, der das Getreide säte, umsorgte und erntete; dem Samen, der reichlich Früchte trug; der Erde, die ihm die Kraft dazu gab; dem Regen, der ihn wachsen ließ; der Sonne, ohne die kein Leben möglich wäre und, und, und.

Bei näherer Betrachtung gibt es also wirklich eine schier endlose Vielfalt von Dingen, für die ich enorm dankbar sein kann. Und das beste an dieser Haltung ist der schöne Kreislauf, der daraus entsteht, finde ich. Denn je dankbarer ich bin, desto stärker ist meine Bereitschaft zu geben, und je mehr ich gebe, desto mehr bekomme ich – Liebe, Freundschaft, das Gefühl, dass ich etwas Sinnvolles tue und damit auch etwas bewirke, manchmal sogar ganz handfeste Dinge wie zum Beispiel die Blume, die auf meinen Schreibtisch steht. Je dankbarer ich für all diese Geschenke bin, die ich Tag für Tag erhalte, desto deutlicher nehme ich die Fülle wahr, die mich jederzeit umgibt. Und diese Sichtweise macht mich sehr glücklich.

Es gibt Tausende, Millionen, ja Milliarden Gründe, Danke zu sagen.

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Besonders dankbar bin ich für die Verbundenheit mit anderen Menschen – für jeden netten Gruß, jeden lieben Besuch und jedes Zeichen der Freundschaft. Deshalb denke ich sehr oft an all diejenigen, die mir in meinem Leben in irgendeiner Weise etwas Gutes getan haben. Menschen, die mich vielleicht freundlich unterstüzt oder gefördert oder sich liebevoll um mich gekümmert haben, die mir geholfen haben oder großzügig mir gegenüber waren. Menschen, die mir vertraut und mir Geborgenheit oder Trost gegeben haben.

Ich schreibe mir die Namen auf und bin jedesmal wieder beeindruckt, was für eine lange Liste da bereits zusammengekommen ist und wie sie immer weiter wächst. Sie alle haben auf ihre Art mein Leben bereichert. Und wenn ich so darüber nachdenke, dann rufe ich oft ganz spontan an, schreibe eine Karte oder lade den anderen zum Essen ein. Das ist meine Art, meine Dankbarkeit zu zeigen.

Liebe Leserin, lieber Leser, habe ich mich eigentlich schon dafür bedankt, dass Du mich immer wieder hier auf leben-lernen-lieben.de besuchst? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Denn nur durch Dich lebt diese Seite. Also herzlichen Dank für die Zeit, die Du Dir auch heute wieder genommen hast, um meinen Gedanken zu folgen. Diese Minuten sind ein kostbares Stück Deines Lebens, und ich weiß es sehr zu schätzen, dass Du sie mir schenkst. Dafür ein ganz großes DANKESCHÖN an DICH!

Über diese Serie:

Es ist so leicht, zu sagen und zu schreiben, dass Liebe mein höchster Wert ist. Doch was bedeutet es für mich tatsächlich, ein liebevoller Mensch zu sein? Welche Eigenschaften verbinde ich damit und wie bringe ich sie zum Ausdruck? In dieser Artikelserie möchte ich dem Wesen der Liebe Schritt für Schritt ein wenig näher kommen.

  • Teil 1: Die Liebe ist freundlich.
  • Teil 2: Die Liebe ist dankbar.
  • Teil 3: Die Liebe ist ehrlich. (in Vorbereitung)

PS: Für alle, die sich schon auf den Neustart von leben-lernen-lieben.de freuen und die Zeit bis dahin nutzen wollen, habe ich ein „kleines“ DANKESCHÖN für die jahrelange Treue und das Interesse. Klicke einfach hier!


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