Wie wird frau Senatorin?

Jutta Blankau. Kennen Sie nicht? Dann sind Sie weder HamburgerIn noch GewerkschafterIn. Wie ich. Ich lernte diese Frau nun kennen, weil sie Umweltsenatorin im Kabinett Scholz geworden ist. Warum? Tja. Vielleicht weil sie eine Frau ist? Und weil in der SPD Gewerkschafter, mehr noch Gewerkschafterinnen die Helden der arbeitenden Bevölkerung sind, auch wenn sie selbst mit Arbeit nur am Rande konfrontiert werden? Werfen wir doch mal einen Blick Richtung Allwissenslexikon Wikipedia. Dort wird man fündig, allerdings auch nur in höchst beschränktem Umfang. Jutta Blankau scheint in Sachen Stadtentwicklung und Umwelt ein unbeschriebenes Blatt zu sein – was ja kein Nachteil sein muss (das war extrem diplomatisch formuliert, gell?). Interessanter als das, was von dieser Frau noch kommen mag (man erwartet gemeinhin wohl nicht viel, aber das nennt man dann Potenzial) finde ich ihren Werdegang:

Nach dem Abitur 1975 am Wirtschaftsgymnasium Harburg absolvierte Blankau zunächst eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau und studierte anschließend von 1977 bis 1988 Geschichte, Politik- und Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Während des Studiums trat sie 1979 in die SPD ein und war im gleichen Jahr für die Juso-Hochschulgruppe AStA-Vorsitzende der Universität.

Nach dem Juristischen Staatsexamen und einer kurzzeitigen Anstellung als Rechtsschutzsekretärin beim DGB in Lübeck wirkte Blankau von 1988 bis 2005 als Bezirkssekretärin der IG Metall Küste mit dem Schwerpunkt Tarifpolitik. 2005 wurde sie zur Bezirksleiterin der IG Metall Küste gewählt und übte dieses Amt bis zur ihrer Wahl in den Hamburger Senat aus. In dieser Funktion vertrat sie die IG Metall in den Aufsichtsräten mehrerer Großunternehmen, u.a. von Airbus Operations GmbH und Daimler Luft- und Raumfahrtholding AG.

Von 2002 bis 2006 war sie zudem stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Hamburg.

Jutta Blankau ist verheiratet und hat ein Kind.

Diese Ausführungen (1:1 copy&pasted) sind auf dem Stand des 27.3.2011 um 10:10 Uhr. Fällt Ihnen auf, dass Jutta Blankau sich nicht nur für ihre Schulzeit genau das genommen hat: Zeit? Und fürs Studium noch viel mehr? Elf Jahre?! Naja, als Juso- und AStA-Mitglied ist man sicher vielbeschäftigt. Danach? DGB. Sonst nichts. Warum diese Frau Umweltsenatorin geworden ist? Vielleicht hat ja jemand eine Antwort für mich.


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