wie sich die zeiten ändern

die schule müsste schon lange nicht mehr über die roten zahlen klagen, wenn sie die etlichen klassenräume endlich als hotelzimmer an uns lehrer vermieten würde. gewinnen würden beide, die schule hätte ein weiteres einkommen und wir lehrer könnten uns den unnötigen nach hause weg ersparen. vergangene woche lohnte es sich teilweise echt fast nicht mehr, für die wenigen stunden schlaf nach hause zu gehen.
doch alles der reihe nach:
montag, ein powertag mit sieben stunden. in den letzten zwei stunden stand mein schweizerclub auf der liste. ich frag mich, wo denn bei den schweizerkindern der patriotismus geblieben ist. niemand ist erschienen...
beklagen möchte ich mich jedoch nicht, mir war's recht, so konnte ich früher nach hause gehen und verfasste sogleich einen brief auf züridüütsch, den ich den kommenden tagen den schülern persönlich überreichte. mal schauen, ob diese werbung klappt und dann wenigstens folgende woche jemand aufkreuzt...
dienstag und mittwoch hätten wir dann echt in der schule übernachten können. nebst morgens um sieben, mussten wir auch abends um sieben antraben. die eltern kamen und wir informierten sie, was das jahr mit sich bringen wird. da ich in diversen gruppen unterrichte, war das für mich ein hin und her rennen, von einem klassenzimmer zum anderen.
zur freuden meiner teilten mir die einen eltern mit, dass es unnötig sei, sie zu informieren, da sie mich ja nun schon lange genug kennen und wüssten, wie der hase läuft. da wurde mir wieder einmal mehr bewusst, wie sich die situation in den vergangenen jahren entwickelt hat: noch vor zwei jahren stand ich fast heulend vor dieser gruppe, die mich mit stupiden fragen bombartierten und nun vertrauen sie mir fast blind.
am donnerstag war dann mein wochentief. morgens kam ich fast nicht aus den federn und hätte mich am liebsten krank schreiben lassen. irgendwie raffte ich mich doch noch auf und schleppte mich zur schule. kinder und ich schliefen in den letzten zwei stunden fast ein. am abend war ich dann konsequent und war schon um acht im bett. man wird alt... und frau auch... doch habe ich eine entschuldigung, ich stand um fünf auf, um die morgendliche ruhe zu geniessen und draussen rennen zu gehen.
freitagabend war demnach auch wenig angesagt, um neun war ich im bett und schlief bis morgens um zehn durch.
das wochenende war dann aktiver mit feria in heredia, wo ich mit freuden feststellen können, dass nun meine lieblingssaison begonnen hat: melonen und mangos, so weit das auge reichte. nur schon beim anschauen läuft einem das wasser im mund zusammen...
am abend dann wieder einmal eine party unter lehrerkollegen, wozu der sonntag dann für's auskurieren und für die mentale vorbereitung für kommende woche ausgenutzt wurde.

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