Wie kannst Du wissen, ob Du etwas schaffst, bevor Du es nicht ausprobiert hast?


Wie kannst Du wissen, ob Du etwas schaffst, bevor Du es nicht ausprobiert hast?
Die beste Möglichkeit, dem Leben die Zähne zu zeigen, ist, zu lachen.“
Alexander Rykow
Ihr Lieben,
immer wieder begegnen mir liebe Menschen in meinem Leben, mit denen ich mich unterhalte und die traurig zu mir sagen:
"Werner, ich würde gerne dies oder jenes tun, ich habe dieses oder jenes Ziel, diesen oder jenen Traum, aber ich traue es mir einfach nicht zu, mich auf den Weg zu machen, mein Ziel, meinen Traum zu verwirklichen, ich werde es bestimmt nicht schaffen!"
Das Traurige daran ist, dass diese Menschen gar nicht erst versuchen, das, was sie schaffen wollen, in die Tat umzusetzen. Sie resignieren bereits vorher und sagen:
"Ich schaffe dies oder jenes ja doch nicht!"
Ich möchte Euch dazu von zwei Menschen berichten, einer Frau und einem Mann, die beide große Träume hatten und sich davon nicht abbringen ließen, obwohl sie beide behindert waren!

Helen Keller wurde am 27.06.1880 in Tuscumbia, einer Kleinstadt in Alabama/USA geboren. Im Februar 1882 wurde sie im Alter von 19 Monaten infolge einer schweren Gehirnhautentzündung blind und taub. Nachdem ihre Eltern die Hoffnung auf Heilung aufgegeben hatten, engagieren sie die Lehrerin Anne Sullivan Macy. Sie befreite Helen mit unendlicher Geduld aus ihrer Isolation, brachte ihr bei, sich mit Fingerzeichen verständlich zu machen, Blindenschrift zu lesen und schließlich auch zu sprechen. Mit ihrer Hilfe gelang Helen Keller die Integration in ein nahezu normales Leben. Fünfzig Jahre ist Anne Sullivan die ständige Begleiterin von Helen Keller.
Helen erhielt sie 1904 den Doktortitel am Radcliff College. Als Inspektorin setzte sie sich engagiert für Sozialreformen in den Blinden- und Taubstummeninstituten der USA ein. Ihre Arbeit verbesserte die Chancen vieler Behinderter, ihr Leben unabhängig und selbstständig zu gestalten.
Fünf Bücher schriebt sie und zahlreiche Berühmtheiten gehörten zu ihrem Freundeskreis, darunter Alexander Graham Bell, Mark Twain, Albert Einstein und Charlie Chaplin. Im Alter von fünfundsiebzig Jahren war sie die erste Frau, der die berühmte Harvard-Universität einen Ehrentitel verlieh.
Wenige Wochen vor ihrem 88. Geburtstag starb Helen Keller am 1. Juni 1968.
Erik Weihenmayer ist heute erst 36 Jahre alt. Er erklomm bereits die 7 höchsten Gipfel der Welt, einschließlich des Mount Everest.
Ein achter Gipfel fehlt ihm noch und dann gehört er zu den ca. 100 Menschen auf dieser Welt, die diese Meisterleistung vollbracht haben.
All dies ist vielleicht noch nicht besonders bemerkenswert, wohl aber die Tatsache, dass Erik seit seinem 13. Lebensjahr blind ist.
"Dass ich blind bin, ist nur eine Sache, die gegen mich spricht", sagt Erik, "hundert andere sprechen für mich".
So etwa seine Ausdauer, seine Fitness - vor allem aber sein Mut.
Eriks große Leistungen und Erfolge gehen auch mit Misserfolgen und Rückschlägen einher.
Er lernte jedoch eine wichtige Lektion aller erfolgreichen Menschen:

Misserfolg ist immer Bestandteil des Erfolgs.

Erik sagt:
"Wenn ich versage, dann fehlt es mir an einer Fähigkeit. Ich habe dann noch nicht herausgefunden, wie etwas funktioniert.
Zu oft lassen wir uns von unseren Ängsten lähmen und daran hindern, unser Potential auszuschöpfen.
Wir gehen auf Nummer Sicher und erfahren so nie, wozu wir fähig sind."
Ihr Lieben,
an diese beiden Menschen sollten wir in Zukunft denken, wenn wir vorschnell denken:
„Das schaffe ich nicht!“
Lasst uns nicht die großen Chancen unseres Lebens versäumen und wegwerfen,
ohne wenigstens versucht zu haben, sie zu nutzen.
Versucht eine kleine Übung daraus zu machen:
Auch mir geschieht es immer wieder, dass ich etwas tun oder schaffen möchte und der Gedanke der Verzagtheit mich durchzuckt und mir einflüstert: „Das schaffst Du nicht“.
Bevor ich mich dann aber von dem, was ich tun möchte, abwende, frage ich mich selbst ganz bewusst:
Gibt es nicht doch eine Möglichkeit, das, was ich tun möchte, in die Tat umzusetzen?“
Und wenn ich dann gründlich darüber nachdenke, statt leichtfertig sofort aufzugeben, fallen mir häufig Möglichkeiten ein, das zu verwirklichen, was ich erreichen möchte.
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch heute einen fröhlichen und zuversichtlichen Tag
Euer fröhlicher Werner


Wie kannst Du wissen, ob Du etwas schaffst, bevor Du es nicht ausprobiert hast?

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt



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