Wie entsteht ein Mats Jonasson Glasblock

Wie entsteht ein Mats Jonasson GlasblockDie schwedische Glashütte Mats Jonasson ist für Welt berühmt für ihre Glasblöcke. Hat doch Mats Jonasson mit den Glasblöcklen einen idealen Weg gefunden, dreidimensional und nahezu lebensecht die verschiendensten Motive aus Fauna und Flora darzustellen. Oft werden wir deshalb gefragt, wie die Glasblöcke entstehen. Dies ist vom Prinzip her sehr einfach:
  • Im ersten Schritt wird eine Holzform geschnitzt, die das Motiv enthält. Die Herausforderung besteht hier darin, Seiten verkehrt das Motiv so fein wie möglich herauszuarbeiten. Je genauer die Form geschnitzt wurde, desto exakter ähnelt das Motiv später der Wirklichkeit.
  • Zweiter Schritt ist das blasenfreie Ausgiessen der Form mit Kristall. Nach Erkalten wird diese einfach umgedreht. Der fertige Glasblockrohling kann entnommen werden.
  • Letzter Schritt ist das Bemalen von Hand. Dies erfolgt auf der Rückseite des Glasblockes mittels ganz feiner Pinsel. Die Glasmaler benötigen dafür eine sehr ruhige Hand und viel Geduld.
Das, was so einfach klingt, bedarf vieler Jahre Übung. Und es bedarf das Zusammenspiel verschiedener Gewerke. Der Holzschnitzer entscheidet maßgeblich über das spätere Aussehen des Glasblockes. Der kleinste Fehler wirkt sich hier verheerend aus. Kann doch eine Form weit aus mehr als einmal genutzt werden.
An der Fertigkeit des Glasbläsers liegt es, ob blasenfrei, d.h. ohne Lufteinschlüsse gegossen wird oder nicht. Diese Fertigkeit ist nur mit viel Üben erreichbar. Dies erklärt auch, warum die Ausbildung eines Glasbläsers mehrere Jahre dauert.
Last not least sind es die Glasmaler bzw. Glasmalerinnen, die dem Glasblock im wahrsten Sinne des Wortes den letzten Schliff geben. Ein falscher Pinselstrich und die Arbeit ist dahin.
So läßt sich ableiten, dass diese Form der Fertigung wirklich echten Manufakturbetrieb darstellt. Denn so etwas ist nicht maschinell erreichbar. Dies erklärt aber auch, warum ab und an je nach Auftragslage längere Lieferzeiten auftreten können. Eine Manufaktur kann nun einmal nicht pro Tag tausend oder mehr Stück fertigen.

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