Wie ein muslimisches Zentrum New York spaltet

Zwei Blocks entfernt vom Ground Zero liegt ein altes Fabrikgebäude aus dem 19ten Jahrhundert, dieses soll, wenn es nach einer muslimischen Gemeinde in New York geht, bald abgerissen werden und durch ein Gemeindezentrum ersetzt werden.
Vor diesem Gebäude standen am 3.8 unzählige Kamerateams, Journalisten und interessierte Bürger der Stadt.
Denn Gegner des muslimischen Gemeindezentrums hatten gefordert, dieses Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, dass es dabei nicht um das Gebäude an sich geht, sondern um das Gemeindezentrum war allen Anwesenden bekannt.
Kein Denkmalschutz aber viele nationalistische Stimmen
In dieses 15 Stockwerke hohe Gemeindezentrum, dass den Namen "Cordoba House" tragen wird, sollen neben einem Theater mit 500 Plätzen, einer Kochschule und einem Schwimmbad auch ein Gebetsraum kommen. Das Gebäude wird zwar keine Minarette haben und ist eher ein Zentrum und ein Platz zur Zusammenkunft, dennoch wird es ausschließlich als Moschee betrachtet.
Das Gebäude soll auch als Zeichen für eine bessere Verständigung zwischen muslimischer und christlicher Welt dienen, so sagen die Bauherren und liberale Bürger. Dies scheint die rechtsnationalen Kräften in den USA aber nicht zu interessieren, sie sind gegen den Bau, da dies eine Verschähmung der Toten gleich kommen würde.
"Es ist ein furchtbarer Fehler, ein 154 Jahre altes Gebäude abzureißen, um ein Denkmal für den Terrorismus zu bauen" so äußerte sich eine Anwohnerin. Diese Haltung nehmen viele ein und zeigen, dabei dass der Islam für sie eine Religion des Terrorismus ist. Sie sehen die ganze Religion als terroristisch, wegen einiger weniger die wieder der Religion handeln.
Auch im Christentum gibt es Menschen die fundamentalistisch sind, auch in den USA, doch deswegen wird auch nicht das gesamte Christentum als terroristische Religion bezeichnet.
So wollen die Bauherren nach dem Bau der Moschee besonders auf Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam aufmerksam machen und zeigen, dass der Islam eine Religion des Friedens ist, wie jede andere Religion auch.
Unter den Opfern waren auch Muslime
Unter den Opfern des furchtbaren Terroranschlags am 11.09.2001 waren auch Muslime, welche im World Trade Center arbeiteten und die absolut nichts mit den Fanatikern der Al Quida zu tun hatten.
New Yorks Bürgermeister Bloomberg sieht Toleranz und die persönliche Freiheit als typisch amerikanische Werte und steht deshalb hinter dem Bauvorhaben. Im Gegensatz zu anderen Mitgliedern seiner Partei, wie der ehemaligen Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin.
Sarah Palin äußerte sich über Twitter zu diesem Bauvorhaben. "Friedliebende Muslime, bitte versteht, Ground-Zero-Moschee ist UNNÖTIGE Provokation; es ist ein Stich in unsere Herzen. Bitte lehnt es ab im Interesse der Heilung." so sieht es wie ein Großteil der konservativeren Teile der Bevölkerung und lehnt das Bauvorhaben ab.