Wie du als Blogger deine Schreibblockade bewältigst

Es kommt immer mal eine Zeit im Jahr, da hat man eine Flaute. Man weiß einfach nicht, worüber man schreiben soll. Nichts hilft und bis auf das Outfit mit zwei Zeilen Text kommt man nicht voran. Die Rede ist von einer Schreibblockade bei Bloggern.

Ich hatte selber Zeiten, an denen mir absolut nichts eingefallen ist. Es wollte kein Wort aus meinen Fingern entspringen. Nichtmal vernünftige Sätze zu Produkten oder Outfits. Aber zur Zeit sprudele ich über vor Ideen, schreibe drei Artikel mit über 300 Wörtern hintereinander und würde am liebsten gar nicht mehr aufhören. Die Zeit muss man nutzen! Damit du als Blogger auch deine Schreibblockade überwindest, sind hier ein paar Tipps von mir.

#1: Gönn dir eine Auszeit

Wir stehen alle unter dem Druck regelmäßig guten Content abzuliefern. Sei es, weil wir uns selber vornehmen jeden zweiten Tag etwas zu veröffentlichen oder weil wir Kooperationen eingehen und diese rechtzeitig über den Tisch gehen müssen. Da kommt es schnell zu einem immensen Druck, dem wir nicht unbedingt stand halten. Was ich dann mache? Ich nehme mir eine Auszeit vom Online-Leben. Genieße #qualitytime mit meiner Familie oder Freunden oder versinke in einem Buch. Der Sommer dieses Jahr hat mir beispielsweise so gut getan. 10 Tage ohne Internet und einfach das echte Leben genießen.

#2: Höre Musik

Musik inspiriert mich so sehr, ich bekomme es teilweise nicht mehr mit. Vorhin schrieb ich an einem anderen Artikel und kam nicht so gut voran. Sobald ich passende Musik angemacht hatte (ich suche mir immer Playlists bei Spotify raus), habe ich ohne zu Überlegen geschrieben. Innerhalb kürzester Zeit war mein Artikel online.

#3: Nutze kreative Zeiten

Wenn ich merke, dass ich gerade total im Workflow bin, schreibe ich so viel es geht. Dann nehme ich mir auch ein paar Stunden oder sogar einen ganzen Sonntag raus und versuche so viel wie möglich zu schaffen. Meist tippe ich den Text dann erstmal nur runter und füge dann im Nachhinein Bilder oder andere essentielle Dinge zum Post hinzu. Die Hauptsache ist, dass das Wichtigste dann schon einmal steht: der Text!

#4: Lass dich inspirieren

Ich weiß, das fällt einem schwer, wenn man sowieso schon eine Schreibblockade hat. Aber dann schaue ich meist bei Pinterest vorbei und die Blockade löst sich ganz schnell auf. Ich besuche vermehrt Blogs, die eigentlich nichts mit meinem Genre zu tun haben und finde so neue Blickwinkel oder Fragestellungen.

#5: Was wollen deine Leser?

Wenn ich gar nicht mehr vor und zurück weiß, schaue ich, welche Beiträge besonders beliebt sind. Meine Schmuckaufbewahrung ist ein beliebtes Thema gewesen und deshalb habe ich damals auch einen zweiten Teil veröffentlicht, als ich diese erweitert habe. Genau so habe ich auch schon öfter nachgefragt, was euch wirklich interessiert – mithilfe von Umfragen oder der Kommentare. Meist hat es mir dann gezeigt, worauf ich mich fixieren und wo ich ansetzen sollte.

#6: Ändere deine Umgebung

Hockst du auf dem Sofa mit deinem Laptop auf dem Schoss? Oder sitzt du immer am Schreibtisch? Dann wechsel einmal die Umgebung. Auch wenn ich zu den Couchpotatoes gehöre, bin ich am Schreibtisch effektiver – würde ich behaupten. Ich fühle mich so, als würde ich wirklich arbeiten. Auf dem Sofa switche ich gerne mal hin und her und lasse mir mehr Zeit. Wenn ich also effektiver sein möchte, setze ich mich an den Tisch. Man denkt anders, wenn man an einem anderen Ort ist. Man passt sich an – und genau das kann gegen die Schreibblockade helfen.


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