Wertfrei?

Wertfrei?Wertest Du, was Dir begegnet?
Welche Kriterien wendest Du zur Bewertung an?
Bewertest Du objektiv, nach Fakten und Zahlen?
Welche Rolle übernehmen Deine Gefühle bei Deiner Bewertung?

Viele Bewertungen werden subjektiv getroffen.
Der emotionale (subjektive) Anteil, der durch Erfahrung (Glaubenssätze) und die damit verbunden Gefühle geprägt wird ist weitaus gewichtiger als der objektive (messbare) Anteil von Fakten und Zahlen.
Wertest Du nach rationalen Vorgaben?
Viele Menschen glauben, dass sie nur objektive Bewertungen vornehmen.
Tatsächlich werden allerdings viele Entscheidungen auf emotionaler Ebene, nach einer subjektiven Bewertung, getroffen und nachträglich durch objektive (messbare) Fakten nachträglich rationalisiert.
Beispiel: Autokauf.
Der subjektive Wunsch einen bestimmten Fahrzeugtyp zu erwerben wird oft durch messbare Fakten wie Benzinverbrauch, Sicherheit oder Wiederverkaufswert begründet. ...auch wenn preiswertere Angebote für vergleichbare Alternativen vorliegen.
Wie wirkt sich Deine Bewertung im Alltag aus?
Teilst Du Dinge, Menschen oder Gefühle in Kategorien wie "gut" oder "schlecht" ein?
Lässt Du Dich von positiven Empfindungen hoch tragen oder von negativen Gefühlen herunter ziehen?

Wenn Du etwas "gut findest", ist das eine subjektive Entscheidung und entspringt Deinem persönlichen Wertesystem. Was für Dich gut ist, kann sich für einen Anderen uninteressant oder gar als schlecht darstellen und stellt Deine persönliche Meinung dar. .
...und dennoch verleihst Du Deiner subjektiven Meinung mit nachdrücklicher Bewertung einen Anstrich von Objektivität.
Vermitteln Bewertungen das Gefühl von mehr Sicherheit?
Für viele Menschen stellt sich durch eigene Bewertung ein Gefühl von Sicherheit ein.
Alles was bewertet wurde ist bekannt und kann vermeintlich "überschaut" werden.
Tatsächlich birgt jede Wertung aber das Risiko und unangenehme Gefühl einer Ent-Täuschung in sich, da sie mit einer positiven oder negativen Aussage und gleichzeitig mit einer entsprechenden Erwartung verknüpft wird. Der Bewertende erwartet, dass seine Vorstellung  (Gedankenbild) zutrifft, unabhängig davon, ob die getroffene Bewertung positiv oder negativ getroffen wurde. Entspricht die Vorstellung  nicht den Tatsachen, wird die Täuschung aufgehoben - sprich: Enttäuschung tritt ein.
Wäre es möglicherweise günstiger, jede Bewertung von vornherein zu vermeiden?
Kannst Du völlig wertfrei (ohne Bewertung) leben?

Empfindest Du gute Gefühle als gut?
Lassen sich Enttäuschungen vermeiden, wenn Du nicht wertest?


Mein Blickwinkel:

Bewerten ist menschlich.
Auch gute Gefühle sind eine subjektive Wertung und dennoch machen sie für mich einen sehr wertvollen (und nach meiner Ansicht unverzichtbaren) Teil meines Lebens aus.
Ich lasse mich stets und immer wieder von meinen guten Gefühlen leiten und nehme das Risiko einer Enttäuschung bewusst an und akzeptiere es.
Für meine guten Gefühle (und die damit verbundenen Risiken) bin ich ausschließlich selbst verantwortlich.
Im Falle einer Enttäuschung sind daher nicht die äußeren Umstände (Dinge, Menschen, Verhaltensweisen etc.) verantwortlich, sondern ausschließlich das Gedankenbild (der Bewertung) das ich für diese Situation angefertigt habe.
Wie gehst Du mit Deinen guten Gefühlen um?
Bist Du bereit eine Enttäuschung zu riskieren?

Gute Gefühle können sich einstellen, wenn Du sie bewusst suchst und Deine Herausforderungen annimmst.
Alle angenehmen und unangenehmen Gefühle gehören zu Dir und haben die Aufgabe, Dich auf Deine körperlichen und seelischen Bedürfnisse aufmerksam zu machen.
Stolpersteine und Hindernisse gehören zu jedem Lebensweg und können überwunden werden.
...und alles verändert sich - in jedem Augenblick.
Wie Du diesen Augenblick erlebst, hängt entscheidend von Deiner eigenen Betrachtung ab.
Übrigens:
Eine entspannte Grundhaltung kann Dir dabei helfen neue und bessere Blickwinkel zu entdecken und einzunehmen.Viele Bewertungen werden dabei völlig überflüssig.
Ich wünsche Dir viele gute Gefühle für heute und morgen und alle anderen Tage,
besser und besser,
Gaba

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