Werner Herzog Retrospektive im Filmarchiv Austria

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Werner Herzog Retrospektive im Filmarchiv Austria

Werner Herzog ist einer der produktivsten und kompromisslosesten Filmemacher überhaupt. Schon der Kritiker Roger Ebert meinte, dass er selbst in seinem Scheitern großartig ist. Nun widmet sich das Filmarchiv Austria einer umfangreichen Werner Herzog Retrospektive.

Vom 12. Jänner bis zum 1. März zeigt das Filmarchiv Austria nicht nur bekannte Klassiker wie Aguirre, der Zorn Gottes, Fitzcarraldo, Woyzeck oder Jeder für sich und Gott gegen alle, sondern auch moderne Meisterwerke wie Grizzly ManThe Bad Lieutnant: Port of Call – New Orleans oder seinen neuesten Dokumentarfilm Lo and Behold, Reveries of the Connected World. Zusätzlich kommt man auch in die einmalige Möglichkeit unbekanntere Werke von ihm (neu) zu entdecken, wie zum Beispiel gleich den Eröffnungsfilm Fata Morgana, bei dem Werner Herzog auch anwesend sein wird und sich danach einem Publikumsgespräch stellt.

Außerdem sind mit Die Verwandlung der Welt in Musik: Bayreuth vor der PremiereRescue Dawn, Salt and Fire und Wheel of Time auch gleich vier österreichische Erstaufführungen im Programm. Wenn das nicht Grund genug ist ins Metro Kino zu pilgern, was dann? Wer also noch nie etwas von Werner Herzog gesehen hat, hat jetzt die Gelegenheit dieses Versäumnis rasch nachzuholen, und wer schon was von ihm kennt, der wird ohnehin hingehen.

Hier eine alphabetische Auflistung der gezeigten Filme:

  • Aguirre, der Zorn Gottes (BRD 1972)
  • Auch Zwerge haben klein angefangen (BRD 1970)
  • Ballade vom kleinen Soldaten (BRD 1984)
  • Behinderte Zukunft (BRD 1971)
  • Bells from the Deep (D/US 1993)
  • Cave of Forgotten Dreams (CDN/US/F/D/GB 2010)
  • Christ and Demons in New Spain (D 2002)
  • Cobra Verde (BRD/GH 1987)
  • Die Beispiellose Verteidigung der Festung Deutschkreutz (BRD 1967)
  • Die fliegenden Ärzte von Ostafrika (BRD 1970)
  • Die große Ekstase des Bildschnitzers Steiner (BRD 1974)
  • Die Verwandlung der Welt in Musik: Bayreuth vor der Premiere (D 1996)
  • Echos aus einem düsteren Reich (D/F 1990)
  • Encounters at the End of the World (US 2007)
  • Fata Morgana (BRD 1971)
  • Filmstunde – Teile 1 und 2 (A 1991)
  • Filmstunde – Teile 3 und 4 (A 1991)
  • Fitzcarraldo (BRD 1982)
  • Flucht aus Laos (D/GB/US 1997)
  • From One Second to the Next (US 2013)
  • Gasherbrum – Der leuchtende Berg (BRD 1985)
  • Gesualdo – Tod für fünf Stimmen (D 1995)
  • Glaube und Wahrheit (BRD 1981)
  • Gott und die Beladenen (D 1999)
  • Grizzly Man (US 2005)
  • Herakles (BRD 1962)
  • Herz aus Glas (BRD 1976)
  • How much wood would a wood-chuck chuck (BRD 1976)
  • Huie’s Predigt (BRD 1981)
  • Into the Abyss: A Tale of Death, A Tale of Life (US/GB/D 2011)
  • Invincible (GB/D/US/IRL 2001)
  • Jag Mandir: Das exzentrische Privattheater des Maharadjah von Udaipur (A/D 1991)
  • Jeder für sich und Gott gegen alle (BRD 1974)
  • Julianes Sturz in den Dschungel (D/GB 2000)
  • La Bohéme (GB 2009)
  • La Soufrière – Warten auf eine unausweichliche Katastrophe (BRD 1977)
  • Land des Schweigens und der Dunkelheit (BRD 1971)
  • Lebenszeichnen (BRD 1968)
  • Lektionen in Finsternis (BRD/F 1992)
  • Les Gaulois (F 1988)
  • Letzte Worte (BRD 1968)
  • Lo and Behold, Reveries of the Connected World (US 2016)
  • Maßnahmen gegen Fanatiker (BRD 1969)
  • Mein Liebster Feind – Klaus Kinski (D/GB/US/SF 1999)
  • Mit mir will keiner spielen (BRD 1976)
  • My Son, My Son, What Have Ye Done (US/D 2009)
  • Nosferatu – Phantom der Nacht (BRD/F 1979)
  • Ode auf den Morgen der Menscheit (D 2011)
  • On Death Row – Staffel 1 & 2 (US/GB/D 2012)
  • Pilgrimage (GB/D 2001)
  • Queen of the Desert (US/MA 2015)
  • Rescue Dawn (US/LUX 2006)
  • Salt and Fire (F/US/D/MEX/BOL 2016)
  • Schrei aus Stein (D/F/CDN/I/RA 1991)
  • Stroszek (BRD 1977)
  • Ten Thousand Years Older (D 2002)
  • The Bad Lieutnant: Port of Call – New Orleans (US 2009)
  • The White Diamond (D/J/GB 2004)
  • The Wild Blue Yonder (F/GB/D 2005)
  • Wheel of Time (D/GB/I 2003)
  • Wo die grünen Ameisen träumen (BRD 1984)
  • Wodaabe – Hirten der Sonne (F/BRD 1989)
  • Woyzeck (BRD 1979)

Weitere und ausführliche Informationen findet man entweder auf seiner offiziellen Homepage oder auf der Seite des Filmarchiv Austria.


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Autor

Marco Rauch

Aufgabenbereich selbst definiert als: Kinoplatzbesetzer. Findet den Ausspruch „So long and take it easy, because if you start taking things seriously, it is the end of you” (Kerouac) sehr ernst zu nehmend.


 
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