Wer zog die Fäden im Krieg gegen Libyen?

Als treibende Kraft für den Krieg gegen Libyen wurde Frankreich ausgemacht. Doch wer sind die wahren Strippenzieher und welche Gründe hatte Sarkozy?
Derer gibt es viele. Innenpolitisch schwächelte Sarkozy und in 2012 sind Präsidentschaftswahlen. So war die Gelegenheit günstig, wenigstens außenpolitisch zu Punkten und in das Vakuum zu springen, welches Weltsheriff Obama in der Libyenfrage hinterlassen hatte.
Sarkozy hat den Umbruch in Tunesien verschlafen und sah nun die Gelegenheit, sich als Retter zu präsentieren. Sein Vorpreschen setzte den UN-Sicherheitsrat unter Druck und mit Unterstützung der Briten erreichte er die Zustimmung zur UN-Resolution 1973.
Doch es gibt noch weitere Gründe, die weniger offensichtlich sind.
Afrikansiche Union
Die Gründung der Afrikanischen Union im Jahre 2002 geht auf eine Initiative Libyens zurück. In ihr schlossen sich 54 afrikanische Staaten zusammen. Gemäß Art. 33 Abs. 1 des Gründungsvertrags ging zudem die Afrikanische Wirtschaftsgemeinschaft in der AU auf.
Im Februar 2003 einigte sich die AU auf eine Eingreiftruppe und einen AU-Sicherheitsrat nach Vorbild der Vereinten Nationen. Dieser wurde im Mai 2004 offiziell eingerichtet.
Ziel der AU ist es, die wirtschaftliche Entwicklung der afrikanischen Staaten zu beschleunigen und den afrikanischen Anteil am Welthandel von derzeit 2 %! erheblich zu steigern.
Libyen hat die größten Erdölreserven Afrikas und hätte mit diesen eine bedeutende Rolle gespielt, um die AU als Konkurrent zur EU aufzubauen. Und damit nähern wir uns dem Hauptgrund für den Krieg gegen Libyen. Neben anderen Institutionen wollte die AU folgende einrichten, Afrikanische Zentralbank, Afrikanischen Währungsfonds und Afrikanische Investmentbank, um sich von IWF und Weltbank etc. lösen zu können.
In Afrika leben über eine Milliarde Menschen und es verfügt über zahlreiche Rohstoffe. Ein Aufstieg Afrikas zu einem Global Player hätte der Ausbeutung der Menschen und der Rohstoffe zum Spottpreis ein Ende gesetzt. Dies war natürlich nicht im Interesse des Westens und der dort die Regierungen steuernden Lobbyisten.
Im Krieg gegen Libyen ging es nicht um Schutz der Menschen und der Menschenrechte, dann wären noch ganz andere Länder zu „befrieden“, sondern um die Ausschaltung eines Konkurrenten (Afrika), mit dem angenehmen Effekt, reiche Beute (Öl und Gas) zu machen.
Den Lobbyisten im Westen war der Weg Afrikas zu einem Global Player schon lange ein Dorn im Auge. So wurden die Unruhen in Libyen als willkommener Anlaß gesehen, diese Entwicklung zu stoppen.
Doch wer sind diese Lobbyisten und wo sitzen sie?
Die Strippenzieher
Da ist zunächst die Internationale Kommission zu Intervention und Staatensouveränität (ICISS) zu nennen. Diese in 2001 gegründete Kommission schlug vor, sich endgültig vom Konzept der humanitären Intervention zu verabschieden, und stattdessen das Konzept der Schutzverantwortung ("Responsibility to protect") einzusetzen.
Die Schutzverantwortung (auch Verantwortung zum Schutz; englisch Responsibility to Protect, kurz R2P oder rtp) ist ein Konzept der internationalen Politik und des Völkerrechts zum Schutze des Menschen vor schweren Menschenrechtsverletzungen und Brüchen des humanitären Völkerrechts. Sie wurde maßgeblich von der International Commission on Intervention and State Sovereignty (ICISS) in den Jahren 2000/2001 entwickelt und international verbreitet, wenngleich sich ihre wesentlichen Züge bereits seit längerem in der politischen und rechtlichen Diskussion befanden. Auf dem 2005 World Summit der Vereinten Nationen in New York wurde sie von fast allen Staaten der Erde allgemein anerkannt[1] und in Resolution 1674 des Sicherheitsrats erstmals in einem völkerrechtlich verbindlichen Dokument erwähnt[2]. UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon veröffentlichte 2009 einen Bericht zur Umsetzung der Schutzverantwortung, die auf drei Säulen basiert und insbesondere die Bedeutung einer rechtzeitigen Erkennung und Einleitung von präventiven Maßnahmen bei derartigen Verbrechen hervorhebt.[

Quelle: Wiki
Unter dem Deckmantel von Schutz der Menschen und der Menschenrechte, wurden und werden Interventionskriege vorbereitet und Definitionen erfunden, um diese zu rechtfertigen.
Die Souveränität eines Staates und das daraus hervorgehende absolute Interventionsverbot, wie es Art. 2 Ziff. 7 der Charta der Vereinten Nationen gewährleistet, werden durch die Schutzverantwortung neu definiert. Als Folge eines Verstoßes gegen seine Schutzverantwortung verwirkt ein Einzelstaat sein Recht auf Nichteinmischung in seine internen Angelegenheiten.

Quelle: dto.
Würden die Menschenrechte in der Welt wirklich ernst genommen werden, gäbe es keinen Hunger mehr in der Welt. Es ist allseits bekannt, das niemand hungern müsste.
Interessant sind die Gründungsmitglieder der ICISS.
Das Carr Center for Human Rights mit der damaligen Direktorin Samantha Power. Samantha Power ist Beraterin von Obama und ist übrigens mit dem Obama-Berater Cass Sunstein verheiratet.
Carr Center for Human Rights
Gareth Evans, der auch Präsident der International Crisis Group war, wo George Soros im Vorstand sitzt und für die Zbigniew Brzezinski als Berater arbeitet.
Die Webseite der ICISS ist übrigens nicht mehr erreichbar.
http://www.iciss.ca/
Dafür diese:
http://responsibilitytoprotect.org/
It is clear that the ‘responsibility to protect’ (R2P) doctrine has been hi-jacked by NATO and its supporters as a justification for its military campaigns and has lost its humanitarian content, becoming little more than a weapon in the propaganda war to draw ill-informed citizens into consent for military action.

Human Rights Investigations Global Research
„Es ist klar, dass die “Verantwortung zum Schützen”-Doktrin (R2P) durch die NATO und ihre Anhänger als Rechtfertigung für ihre Feldzüge gekapert worden ist und ihren humanitären Inhalt verloren hat. Sie ist mehr eine Waffe im Propagandakrieg, um die Zustimmung schlecht informierter Bürger für eine militärische Aktion zu bekommen.“
http://responsibilitytoprotect.org/ wird vom World Federalist Movement betrieben. Dessen Zielsetzung:
Laut Edmond Privat besteht der Grundgedanke des Weltföderalismus darin, dass die Staaten der Erde bei wichtigen internationalen Problemen zugunsten globaler Institutionen auf ihre absolute Souveränität verzichten.

Ein weiterer Strippenzieher ist das von Soros finanzierte „Global Center for the Responsibility to Protect“.
http://globalr2p.org/
Der Krieg gegen Libyen diente in erster Linie der Verhinderung von Afrikas Aufstrieg zu einem Global Player. und wurde von als Nichtregierungsorganisationen getarnten Lobbygruppen angetrieben.
Hauptakteur ist Soros und seine Open Society Institute.
Organisationen, die von Soros finanziert werden:
Reporter ohne Grenzen, moveon.org, Climate Policy Initiative (CPI), Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Institute for New Economic hinking (INET), um nur einige zu nennen.
Eine fast völlständige Liste der von Soros gegründeten und/oder finanzierten "Organisationen" findet sich hier.
Diese Liste ist deswegen unvöllständig, weil über Unter- und Nebenorganisationen eine Verschachtelung eingetreten ist, die nicht mehr überschaubar ist.
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