Wer schafft den Durchbruch im online Lebensmittelhandel?

Dieser Tage erreichte uns die Nachricht, dass es wieder einmal jemand im Bereich des online Lebensmitteleinzelhandels versuchen will. Nur leider ist auf dessen Homepage noch nicht viel zu sehen. Lediglich der Vermerk, dass es bald losgehen wird und ein englischsprachiges Video sind zu sehen. Das englische Video macht jedenfalls neugierig. Wobei wir natürlich fairerweise sagen möchten, dass Deutsch als Sprache der Wahl nun einmal besser gewesen wäre.
Denn der heute übliche Mischmasch aus Deutsch und Englisch macht nicht nur unsere Sprache kaputt, sondern sorgt viel mehr dafür, dass es eine Reihe Landsleute gibt, die gar nicht mehr verstehen, worum es eigentlich geht. Eine aber für einen Verkäufer fatale Situation. Wenn der Kunde bspw. nicht weis, was convenience food ist bzw. near water drinks sind, wird er sie nicht kaufen.
Die letzte Biofachmesse in Nürnberg war beredter Beleg dafür, wie unsinnig Denglisch manchmal ausufern kann. Schon beim Schlendern durch die Halle wurde klar, wo Deutsch und wo Denglisch gesprochen wurde. Letztere Stände waren regelrecht verwaist. Bei ersterem wie bspw. einem Heilwasseranbieter aus Österreich oder dem wunderschönen Schweizer Stand mit Käse und Kräutern aus dem Berner Oberland von Swiss Alpine Herbs ging der Bär ab, wie der Volksmund so schön sagt. Da man da Deutsch sprach, verstand man sich halt einfach besser.
So you get the same effect about other Denglish words. Of course, if you want sell products in the U.K. your must publish in English. But if your want sell in Poland you must publish in Polish. Därför fungerar vår Manufakturwaren.eu i svenska. Клиенты могут заказать на русском языке.
Auch ist die Erkenntnis, dass die Entfernung für die beste Pasta dieser Welt aus Italien nach Deutschland recht lang ist und man sie nur zum Kunden transportieren muss so neu nicht. Genau an diesem Problem scheiterten in der Vergangenheit viele Projekte, die sich mit dem online Lebensmittelverkauf beschäftigten. Nicht ohne Grund gelten schon im Interesse des Verbrauchers im Lebensmittelgeschäft andere Transportregeln als anderswo, EHEC läßt grüßen. Egal wo die Gurken nun hehr kamen.
EHEC wäre mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vermeidbar gewesen, wenn wir alle diesem Lebensmitteltourismus endlich ein Ende setzen. Bekanntlich wachsen im Spreewald auch Gurken und werden jährlich im Herbst auf die Müllkippe gefahren, weil die Supermärkte lieber Gurken von sonstwoher anbieten. Gurken, die gar nicht wissen, was natürliche Erde überhaupt ist und deshalb auch leider so schmecken.
Aus eigener, über zehnjähriger Erfahrung in der Lebensmittelbranche sowie deren Im- und Export über große Entfernungen ist uns dieses Thema mehr als bewusst. In dieser Zeit lernten wir mehr als einen Zeitgenossen kennen, der der Meinung war, das ist alles ganz easy, wie es neudeutsch so schön heißt. Was ganz easy aussah, führte manch einen in den Ruin.
Denn es ist ein Unterschied, ob ich meinem Nachbarn ein paar småländische Isterbandwürste aus dem Urlaub mitbringe oder ob ich småländische Isterbandwürste gewerblich verkauft.
So sind wir gespannt wie es der auf neudeutsch Newcomer schaffen wird, sich den Herausforderungen des online Lebensmitteleinzelhandels zu stellen. Dieser Tage schloss erst leider wieder ein Betreiber seine Pforten.

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