Wenn ich Felix Baumgartner gewesen wäre

 

Er hat es also geschafft. Felix Baumgartner sprang aus dem All auf die Erde, naja…von ziemlich weit oben. Von über 39.000 Metern sozusagen. Das käme einem Sprung von mir zuhause nach Memmingen gleich. Hm.. gar nicht so weit.

Ich bin gestern Abend mal in meinem Büro auf den Schreibtisch gestiegen. Das war dann schon wieder ziemlich hoch. Allerdings hatte ich nicht diesen fantastischen Ausblick wie Felix Baumgartner.

Kosmonaut Oliver über einen Sprung

Kosmonaut Oliver über einen Sprung

 

Aber ich hatte eben auch eine Perspektive wie sonst nie. Ich sah den Staub auf dem Buchregal und ich fand mein Ladekabel für mein Apfelfon wieder, was ich vor 2 Monaten verlegt hatte. Fantastisch.

Ich beendete dann mit einem gezielten Sprung neben den Abfalleimer meinen Ausflug in die obere Stratosphäre meines Büros.

Dann machte ich mir aber Gedanken darüber, was wäre, wenn ich Felix Baumgartner wäre. Er steckte doch bestimmt Stunden vor dem start in seinem Anzug. Klar geht man da nochmals alles genau im Kopf durch – jede einzelne Sequenz der Mission muss doch sitzen. Aber irgendwann wird er doch zu einem Mitarbeiter gesagt haben: “John gib mir mal die Tageszeitung!” Oder so ähnlich. Und dann liest man diese ganzen Meldungen, welche einem die Haare zu Berge stehen lassen. Vielleicht hat man echt eine deutsche Zeitung zur Hand und konsumiert diese ganzen Hirnburnermeldungen über die EU, über die Schavan, über Türkei-Syrien, Bankenpleiten, Krankenkassengewinnen, Ökostrom-Umlage, Strompreiserhöhung, Bäckergeschichten, Fahrradhelme, Merkel,….usw…

Also wenn ich Felix Baumgartner gewesen wäre… ich hätte die Erde gegrüßt, den Mittelfinger erhoben und wäre gesprungen….

… in die andere Richtung, ins All.

Augenzwinkernd,

Euer Kosmonaut Oliver 2.0

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Quellen – weiterführende Links

Foto: by Steffen Luik, pixelio.de
Video: youtube.com, Uploader: xxAykut100, 14.10.2012, Felix Baumgartner Jump Stratos 39km Freefall

Text mit freundlicher Unterstützung des Autors Oliver2.0
Link zu seinem Blog “Flatline”