Wenn einer eine Reise tut.

Siegessäule.
Brandenburger Tor.
Drachenspielplatz.
Waschbecken.
Himmelhaus.
Kindergürtel originally uploaded by seemownay.
Und auch noch relativ spontan zwei Tage früher in den Urlaub fährt, dann liegt das virtuelle Leben brach. Denn Aufräumen, Packen und Arbeiten ist einfach wichtiger als hier noch einen schnellen Ostergruß zu hinterlassen. Oder auch das schnelle Muffinrezept zu bloggen. Das läuft mir ja nicht weg.
Eine Woche Urlaub in Berlin liegt hinter uns. Meine Söhne waren begeistert von der großen Stadt, den vielen verschiedenen Spielplätzen, die einfach überall waren. Sie liebten die S-Bahn, Metro-Tram, Doppeldeckerbusse und U-Bahnen. Waren heiß darauf ein, zwei, viele Museen zu besuchen und wären gerne noch länger geblieben. Sie haben bereits überlegt, was sie dann beim nächsten Mal unternehmen wollen. "Hach, Berlin ist so schön!" seufzte der Mittlere am zweiten Tag auf dem Rückweg zur Unterkunft.
Ein Städtetrip mit kleinen Kindern verläuft anders. So hatten wir sicherlich andere Prioritäten als der "Normaltourist". Eigentlich haben wir nicht wirklich viel unternommen und doch hatte jeder Tag ein paar kleine Höhepunkte. Einer meiner Höhepunkte war zum Beispiel der Dreijährige, der sich genau in die geöffnete U-Bahntüre schmeißt und einen Trotzanfall hinlegt, weil ein anderer als er den Knopf fürs Türöffnen gedrückt hat. Sowieso hat uns jeder Berliner ÖPNV-Nutzer immer recht schnell als Touristen erkannt: "Mama, wohin fahren wir?" - "Ich weiß es: nach Balihn!" oder auch: "Wieviele Stationen müssen wir fahren?" - "Die Frau hat gesagt vier." - "Aber die Frau weiß doch gar nicht, wo wir hinfahren."
Ganz klasse war für mich natürlich dann, dass meine vier Männer bereits am Freitag nach Hause fuhren und ich noch bis Sonntag bleiben durfte. Ich habe mich sehr gefreut, dass zwei Freundinnen den Weg auf sich genommen haben und wir so ein Nord-Süd-Hauptstadttreffen abhalten konnten. Am Freitagabend haben wir Suse in ihrem tollen HeimatKinder-Laden abgeholt und waren gemeinsam essen. Den Samstag haben wir dann bummelnd in Friedrichshain verbracht und die vielen kleinen Lädchen rund um den Boxhagener Platz unsicher gemacht. Gerade da kam ich mir doch vor wie ein richtiges Landei - was es da für tolle Sachen gibt und wie viele echte Alternativen es zu den 08/15-"Normalo-Dingen" im Leben gibt! Ganz sicherlich werde ich Euch in den nächsten Wochen mal das ein oder andere Berlin-Mitbringsel zeigen, sicherlich gibt es unter uns noch mehr Landeier!
Den Sonntag habe ich dann größtenteils Hörbuch hörend im Zug verbracht und nun versuche ich langsam wieder in den Alltag einzutauchen. Das ist gar nicht so leicht, denn das Hörbuch ist eine vierteilige Serie und wahnsinnig spannend. Und den allerletzten Rest höre ich jetzt an, drum feile ich nicht mehr am Posting rum, sondern lasse Euch lesen!
Morgen zeig ich Euch mal, woran ich hier gerade arbeite, das erste "Freundebaby" ist nämlich schon vor zwei Wochen geschlüpft und ich will doch gerne etwas Genähtes verschenken!

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