Wenn du nur eine Sache diese Woche machst, dann…

 

Wenn du nur eine Sache diese Woche machst, dann…

Ariana

…stelle ein paar kleine Regeln auf.

Ich bin eigentlich kein Fan von festen Regeln, besonders nicht, wenn es um mein Essverhalten oder meine Gesundheit geht, aber manchmal muss man etwas rebellisch sein. Ich habe daher ein paar Regeln für mich aufgestellt, denen ich im täglichen Leben folge. Manch mal können nämlich bestimmte Strukturen auch seine Vorteile haben.

Hier dreht es sich um ein paar Essens-Regeln, die mir dabei helfen, dass ich mich fantastisch fühle. Natürlich kann es auch mal vorkommen, dass ich diese Regeln im Ausnahmefall breche, aber oft geht es mir danach nicht gut, somit erinnere ich mich immer wieder an diese Grundsätze und weiß, dass ich mich einfach besser fühle, wenn ich mich daran halte. Sie sind also auch eine Art Erinnerung oder Inspiration für ein gesunderes und auch glücklicheres Leben. Trotz allem muss jeder für sich selbst entscheiden, ob und in welchem Ausmaß man es für sich selber nutzen möchte.

 

  1. Vermeide Limonade.

Als ich aufgewachsen bin haben alle Kinder mit Vorliebe Fanta, Sprite und Cola getrunken. Es war Teil jeder Geburtstagsparty und jeder war heiß darauf. Klar, es war ja auch mega süß! Über die Folgen dieser Getränke waren uns damals nicht bewusst oder es war uns auch einfach egal. Heute weiß ich, dass jegliche Limonaden mit Sirup, Zucker und Chemikalien vollgepackt sind und sind somit nie teil meiner Flüssigkeitsaufnahme!

  1. Ich gebe nicht mehr so viel Gummi.

Früher waren Gummibärchen meine Lieblingssüßigkeit, da ich immer dachte, sie sind der ideale fettfreie Snack, wenn man nicht5 zunehmen will. Ich konnte easy eine Packung alleine verdrücken und dachte noch, ich würde mir etwas Gutes tun, wenn ich dadurch keine Chips oder Schokolade esse. Bis ich eines Tages erkannte, dass mein Zähne immer weh taten, wenn ich sie aß sie. Außerdem wurde ich im Nachhinein immer leicht launisch und fühlte mich durch diese Nascherei überhaupt nicht befriedigt. Daher greife ich nicht mehr zu Gummibärchen, sondern nasche Kokosnusseis, getrocknete Datteln mit Mandelmus oder selbstgemachte Schokolade mit leckeren Toppings. Es gibt so viele gesündere Alternativen, wonach es mir so viel besser geht!

  1. Keine Knabbereien vor dem Schlafen gehen.

Ich bin durch eine Phase gegangen, wo ich abends Fernsah und dabei Süßigkeiten bis zum Abwinken verdrückt habe. Schön gefolgt von Albträumen und Schlafproblemen. Genauso auch, wenn ich spät abends noch ein paar Snacks verdrückt habe. Ich hatte mich dann immer gefragt, woran das wohl liegt…Jetzt lasse ich nach dem Abendessen lieber die Finger von jeglichen Knabbereien, besonders wenn es kurz danach schon ins Bett geht. Es hat meinem Schlaf so viel Gutes getan und ich habe auch das Gefühl, dass ich am nächsten Morgen mehr Energie habe.

  1. Während eines Fluges zu viel Flugzeug-Essen essen.

Ich habe bin schon oft in meinem Leben geflogen, auch viele Langstrecken. Manch mal kommt es vor, dass man bei längeren Flügen bis zu vier volle Mahlzeiten serviert bekommt – das ist eine Menge Essen für eine sitzende Reise! Ich habe mir daher angewöhnt, mein eigenes Essen mitzunehmen (hier ein paar Tipps für Snacks auf Reisen) oder esse diese Mahlzeiten nur, wenn ich hungrig bin und lehne höflich ab, wenn ich genug habe. Das hilft zusätzlich auch bei Jetlag und du kommst viel erholter an deinem Ziel an.

Avocado Mayonnaise

  1. Essen für Energie und Freude.

Wenn ich mir Einschränken beim Essen auferlege kann das schlechte Auswirkungen haben. Ich glaube nicht, dass Kalorien zählen oder wiegen mich gesund und ausgeglichen leben lässt. Ich konzentriere mich darauf, ausgewogen und nur natürliche Lebensmittel zu mir zu nehmen. Ich esse für Energie und Freude und höre auf meinen Körper.

  1. Folge deinen Gefühlen.

Dies funktioniert, wenn dein Geist gesund ist. Hunger kann oft ein Zeichen sein, dass du etwas zu trinken brauchst. Die Lust nach Zucker kann oft ein Bedarf nach grünem Gemüse signalisieren. Salziger Heißhunger kann bedeuten, dass du mehr Bewegung brauchst.

Wenn du dir Zeit nimmst, auf deinen Körper zu hören und darauf zu achten, wie du dich fühlst, wirst du eine viel bessere Vorstellung haben, was dein Körper braucht, damit er sich wohl fühlen kann.

  1. Kaufe „richtiges“ Essen.

Gehen auf den Markt! Das ist eine große Chance, um Obst und Gemüse zu erkunden und zu sehen, welche kulinarische Kreativität sie entfachen können. Ich versuche von allem, was in Boxen kommt, weg zu bleiben. Es sei denn, es ist Reis, Quinoa oder Getreide. Oft ist auch ein Indiz, wenn mehr als eine Zutat auf der Verpackung steht, solltest du es lieber im Regal lassen.

  1. Experimentiere in der Küche.

Zeit in meiner Küche ist wichtig für mich. Es ist der Ort an dem ich meiner Kreativität freien Lauf lassen, meine Seele und meinen Körper nähren und etwas Schönes produzieren kann (meistens zu minderst). Es macht mich unheimlich glücklich und beruhigt mich, wenn ich etwas aufgewühlt bin. Es ist mir wichtig Lebensmitteln zu erkunden, immer etwas Neues auszuprobieren und auch etwas zu kreieren, das meinem Körper gut tut. So stellst du eine ganze besondere Beziehung zu deinem Essen her, selbst wenn es so banal, wie etwa selbstgemachtes Brot mit Avocado oder Müsli ist.

  1. Feier, wenn es angemessen ist.

Egal, ob es ein Geburtstag, Hochzeit oder eine andere besondere Angelegenheit ist. Ich mag es, besondere Momente mit besonderen Lebensmitteln zu feiern. Leider kann es oft etwas ausarten und Alkohol spielt auch oft eine Rolle. Daher ist es wichtig sich an seine „Regeln“ zu erinnern. Ich bereite auch gerne selber etwas besonders vor, wie meine Schokoladen Brownies oder schlage vor, dass ich den Kuchen backe. So habe ich die Kontrolle über die Zutaten und weiß, dass ich mir ohne schlechtes Gewissen ein Stück gönnen kann. Aber auch eine etwas ausgelassenere Party im Jahr wird dich nicht umbringen ;-)

  1. Genießen.

Das ist meine wichtigste Regel! Essen soll nahrhaft sein und genossen werden. Ich will nicht essen, während ich ein anstrengendes Gespräch führe oder gestresst bin. Ich esse bewusst, konzentriere mich auf die verschiedenen Aromen und ordentlich zu kauen anstatt zu schlingen (das war nämlich auch immer mein Problem). Genieße jede köstliche Mahlzeit, die du zu dir nimmst.