Wenn Du etwas erreichen willst, versuche es auf die liebevolle charmante Weise!


Wenn Du etwas erreichen willst, versuche es auf die liebevolle charmante Weise!

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,
ich möchte Euch heute Abend eine Geschichte von Wallace Hamilton erzählen:
„Ein Übel wird überlistet“

„Der Besitzer einer Schafsfarm in Indiana/USA war in großer Sorge wegen der Hunde seines Nachbarn. Häufig kamen sie auf sein Grundstück und töteten seine besten Tiere.

Ein solches Problem wird für gewöhnlich vor einem Gericht, mit einem Zaun aus Stacheldraht oder mit einem Gewehr gelöst…

Dieser Mann aber ging anders vor. Er hatte eine viel bessere Idee:
Er schenkte jedem Kind seines Nachbarn ein oder zwei junge Lämmer als Schoßtiere zum Spielen. 

Wenn Du etwas erreichen willst, versuche es auf die liebevolle charmante Weise!

www.merkur-online.de

Als nach einer Zeit die Kinder des Nachbarn nun ihre eigene kleine Herde besaßen, da begannen sie, ihre  Hunde anzuleinen…
Auf diese freundliche, charmante und liebevolle Weise wurde das ganze Problem gelöst.“


Ihr Lieben,

wie oft wird uns im Fernsehen berichtet, dass Nachbarn miteinander in Streit liegen. Da soll es Nachbarn geben, die seit Jahren nicht mehr miteinander reden, die sich „bekriegen“ und es wurde auch schon unter Nachbarn aufeinander geschossen.

Der Auslöser eines solchen Streites und damit jeden Streites ist immer die Ausgangssituation:
„Ich habe Recht und ob Du Recht hast, interessiert mich gar nicht,
Hauptsache mein Recht wird durchgesetzt!“

Wenn man sich das einmal klar macht, dann erkennt man, dass sich aus einem solchen Denken heraus niemals Frieden entwickeln kann.

Frieden unter den Menschen, Frieden in unserer Umgebung, Frieden in unserer Familie – das aber sollte eines der wichtigen Ziele unseres Lebens sein.

Manchmal hilft ein gutes Gespräch, um Frieden schließen zu können.
Aber das geht nur, wenn beide Seiten dazu bereit sind, wenn beide Seiten bereit sind, auch einmal über die Argumente der Gegenseite nachzudenken und gegebenenfalls einen Kompromiss zu schließen.

Und wenn kein Gespräch möglich ist, wie das wohl auch in unserer kleinen Geschichte der Fall war, dann kommt die große Zeit der kleinen liebevollen charmanten Geschenke.

Um das Verhältnis unter Nachbarn und Menschen allgemein zu verbessern, sind ein gemeinsames Kaffeetrinken, ein gemeinsames Eis essen oder Grillen ein wundervoller Anfang.

Einen Fehler sollte man dabei aber unbedingt vermeiden:
Bei einem solchen Kaffeetrinken, einem gemeinsamen Eis essen oder Grillen sollte man auf gar keinen Fall das ansprechen, was einem beim Anderen ärgert. Denn sonst endet es wie bei Wilhelm Busch: „Der Mensch merkt die Absicht (der Einladung) und ist verstimmt“.

Nein ein solches Zusammensein, das ruhig häufiger stattfinden kann, sollte ausschließlich dazu dienen, das allgemeine menschliche Klima auf eine liebevolle Weise zu verbessern.
Aus unserer kleinen Geschichte könne wir viel lernen.
Wenn unseren Nachbarn zum Beispiel ärgert, dass unser Kirschbaum in sein Grundstück hineinragt, so kann eine große Schüssel mit frisch geernteten Kirschen wahre Wunder wirken…
Wenn wir ahnen, dass unser Nachbar sich ärgern könnte, wenn wir mit Freunden im Garten grillen, dann kann es ein liebevoller weg sein, ihn auch zu dem Grillen einzuladen. Selbst wenn er gar nicht kommt, so fühlt er sich doch ernst genommen und wertgeschätzt.
Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch eine gute neue friedvolle und harmonische Woche und grüße Euch ganz herzlich aus dem noch immer hanseatischen Bremen

Euer fröhlicher Werner

Wenn Du etwas erreichen willst, versuche es auf die liebevolle charmante Weise!

Quelle: Karin Heringshausen