Wenn Dein Weg nicht zum Ziel führt, schlage einen anderen ein!

Wenn Dein Weg nicht zum Ziel führt, schlage einen anderen ein!
„Menschen sind nicht Gefangene ihres Schicksals, nur Gefangene ihrer Gedanken.“
Franklin D. Roosevelt

Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:
Wie in Indien Affen gefangen werden
"In Indien gibt es eine ausgeklügelte Methode, wie man in ländlichen Gebieten Affen fängt. Man baut eine Kiste, in die man, durch Gitterstäbe von außen sichtbar, eine Banane legt. Die Kiste hat eine Öffnung, in die genau die Hand eines Affen durchgreifen kann. Der Affe entdeckt nun die Banane, greift hinein und will die Banane herausziehen. Das Phänomen dabei ist, dass er seine Hand zu einer Faust macht und dadurch seine Hand nicht mehr aus der Kiste heraus bekommt. Interessanterweise lässt der Affe die Banane ab jetzt nicht mehr los, er will einfach nicht mehr ohne die Banane sein und kann so von den Fallenstellern gefangen werden.
Der Affe könnte sich retten, wenn er von seinem ursprünglichen Ziel loslassen könnte. Er tut es aber nicht.“


Ihr Lieben,
Ihr wisst, für wie wichtig ich es halte, ein Ziel anzustreben oder einen Traum zu verwirklichen.
Aber – und das gehört auch zu unserem Leben dazu - manchmal schlagen wir den falschen Weg zum Ziel ein. Wenn wir das entdecken, ist es nicht vorteilhaft, stur an dem Weg festzuhalten, nur weil man ihn einmal eingeschlagen hat. Es ist dann besser, zum Anfang des Weges zurückzukehren und einen anderen Weg hin zum Ziel einzuschlagen.
Entscheidend ist das Ziel, das wir ansteuern, nicht aber der Weg, auf dem wir es erreichen.
Im letzten Sommer machte ich eine Radtour außerhalb von Bremen. Dabei kam ich an eine Wegkreuzung. Ich wollte von einem Dorf zu einem anderen. Zwei Möglichkeiten boten sich mir nach meiner Fahrradkarte:
Entweder gerade aus durch einen größeren Wald eine Strecke von 5 Kilometern zu fahren oder außen um den Wald herum zu fahren, was einer Strecke von etwa 8 Kilometern entsprach. Also entschloss ich mich, durch den Wald zu fahren.

Aber schon nach wenigen Metern stellte ich fest, dass der Weg durch den Wald für Fahrräder sehr ungeeignet war und dass alle paar Meter umgefallene Bäume und querliegende Äste den Weg versperrten.

Ich kehrte als nach etwa 200 Metern um und fuhr außen um den Wald herum und erreichte ohne große Probleme das Dorf, das ich erreichen wollte.

Ihr Lieben,
so ist das oft in unserem Leben, lasst uns nicht stur daran festhalten, den Weg, den wir eingeschlagen haben, stur weiterzuverfolgen, wenn wir erkannt haben, dass uns dieser Weg in die Irre führt oder zu beschwerlich ist, sondern lasst uns einen anderen Weg einschlagen, der uns zum ersehnten Ziel bringt.
Ich wünsche Euch heute einen fröhlichen Tag, an dem Ihr Eure Ziele erreicht und an dem Ihr gute gangbare Wege findet.
In Freundschaft mit lieben Grüßen

Euer zuversichtlicher Werner

Wenn Dein Weg nicht zum Ziel führt, schlage einen anderen ein!

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt


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