Weniger ist manchmal mehr

Ich habe seit Battlefield: Bad Company 2 keinen Mehrspieler-Shooter mehr gespielt oder gesehen, welcher meiner Meinung nach richtig gut war. Nun, vielleicht ist es auch nicht gerade einfach so etwas zu entwickeln. Was mir allerdings so negativ auffällt ist die Tatsache, dass die Entwickler ihre Ego-Shooter so voll stopfen. Für diverse Aktionen während eines Matches gibt es irgendwelche Archivements, um den Spieler in irgendeiner Art zu belohnen und ihm zu sagen „Gut gemacht“. Damit das Ego auch brav gestreichelt wird, der Spieler seine Lust am spielen behält und ja nicht merkt wie schlecht das Spiel eigentlich ausbalanciert ist.
Da wären wir auch schon beim Thema. Warum ist es denn so schwierig einen Ego-Shooter ausbalancieren zu können, liebe Entwickler? Vielleicht weil Ihr sie zu voll packt? Was nützen einem 20 unterschiedliche Waffen, wenn man nur mit vier von ihnen eine Chance hat zu gewinnen, da die restlichen zu schwach sind? Nichts! Ich möchte wieder Ego-Shooter bei denen es auf das Können, den so genannten Skill, ankommt. Und nicht darauf wer die meiste Erfahrungspunkte gesammelt hat.
Ein Spiel wie Counter-Strike ist ein gutes Beispiel dafür, dass weniger manchmal mehr ist. Dort gibt es kein Levelsystem oder irgendwelche Spezialfähigkeiten. Hier kommt es nur darauf an, wer am besten zielen kann und am schnellsten die linke Maustaste drückt. Natürlich mögen jetzt einige sagen, dass CS ja auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Na und? Es hat funktioniert und es funktioniert immer noch. Ich habe beispielsweise über Jahre hinweg Call of Duty 4:Modern Warfare gespielt. Allerdings nicht auf beliebigen Public Servern, auf denen jede noch so unfaire Spezialfähigkeit erlaubt ist, sondern auf denen mit dem Promod oder Pam. Mit diesen zwei Mods schaffte es dieses Spiel von der Balance und vom spielerischen her an einen Titel wie Counter-Strike heran zu kommen.
So etwas wünsche ich mir auch für zukünftige Spiele. Ausgeglichene Karten auf denen man eine Runde Search & Destroy durch eine gute Taktik gewinnt. Spiele in denen es auf den Skill ankommt und nicht darauf welche Waffe man gewählt hat. Einfach Spiele in denen die Entwickler ihr Hauptaugenmerk auf das Wichtigste legen und versuchen das zu perfektionieren, anstatt so viel wie möglich in ein Spiel hinein zu stecken und den Spieler möglichst viele Belohnungen zu bieten.
Vielleicht geht es in einer Zeit wie der heutigen auch einfach nicht mehr. Entwickler müssen ihren Publishern möglichst viel Geld bringen und diese sind überzeugt davon, dass Spieler nur bereit sind 40 Euro zu bezahlen, wenn sie ihnen möglichst viel bieten. Dabei ist „viel“ ja relativ. Ich würde dieses Geld eher für ein Spiel ausgeben, welches mich über ein Jahr lang fesselt, als für eines das zwar Unmengen an Inhalt hat, aber keine ordentliche Balance bietet und so auch keinen Spielspaß.



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