Wem gehört das Ladegerät in der Suite des Vegas-Killers?

Hatte der schlimmste Massenmörder der US-Geschichte Komplizen oder Helfer bei dem Blutbad in Las Vegas vergangenen Sonntag?

Diese kritische Frage bleibt selbst fünf Tage nach dem Massaker (58 Tote, 500 Verwundete) unbeantwortet – ebenso wie das Motiv von Killer Stephen Paddock (64).

Die Ermittler fanden jetzt Hinweise, dass sich möglicherweise eine weitere Person in Paddocks Hotelsuite im “Mandalay Bay”-Ressort aufgehalten haben könnte.

Konkret verfolgen die Agenten laut NBC zwei Indizien:

  •  Im Hotel wurde ein Ladegerät gefunden, das zu keinem der elektronischen Geräte des Massenmörders passt.
  • Weiters wurde die Türe zu Suite 32135 mit einer elektronischen Karte geöffnet in einer Zeit, in der Paddocks Auto nicht in der Parkgarage abgestellt war.

Die Polizei stellte fest, dass diese Verdachtsmomente nicht unbedingt auf Helfer oder Komplizen hindeuten müssen. Es wird aber intensiv ermittelt.

Vor einem Rätsel stehen die Ermittler des FBI und der Las-Vegas-Polizei auch in Sachen Motiv: Der Todesschütze hatte kein “Manifest” oder andere klare Indizien über seine mörderischen Beweggründe hinterlassen, wie viele Amokläufer vor ihm.

Gefunden wurde lediglich ein Stück Papier mit kryptischen Zahlenkombinationen. Die Ziffern werden gerade analysiert, so Chefermittler Sheriff Joseph Lombardo, welche Bedeutung sie haben könnten – oder ob Paddock nur eine makabere, falsche Fährte legen hatte wollen.


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