Weltfriedenstag wie immer ohne Frieden - dafür Inflation bei den Opferzahlen des WK II

Morgen wird wieder der sog. „Weltfriedenstag“ begangen. Ein Tag, wie jeder andere, denn auch an diesem Tag herrscht kein Frieden auf der Welt. Mit anderen Worten, es wurde noch kein einziger Weltfriedenstag begangen, an dem es auch nur annähernd Frieden auf der Welt gegeben hätte.Dieser Tag ist somit eine Farce. Er dient lediglich dazu, die alliierte Propaganda von der „Befreiung“ Europas und der Alleinschuld Deutschlands aufrechtzuerhalten. Die „Befreiung“ war tatsächlich eine Eroberung und der Krieg hatte viele Väter.Als ich zur Schule ging, redete man von 40.000.000 Tote, die dieser Krieg an Opfer gekostet haben soll. Mittlerweile ist die Zahl bereits inflationär auf 80.000.000 Toten angewachsen. Nicht, dass ich mich über nur einen einzigen Toten des Weltkrieges lustig machen will, doch wenn dieser Trend so weiter geht, wird eines Tages die Totenzahl die damals vorhandene tatsächliche Weltbevölkerung übersteigen. Nun könnte man darüber spekulieren, wie eine solche Inflation zustande kommt, über den Sinn, der dahinter steckt, muss man das nicht.Bis heute ist eine ideologiefreie und nicht interessengesteuerte Forschung bzw. Analyse der damaligen Ereignisse nicht möglich. Eine rein sachliche und wissenschaftliche Aufarbeitung fand und findet nicht statt, ebenso wie nachwievor Akten zurückgehalten werden, wenn sie nicht gar vernichtet und verfälscht wurden. Die wenigen Historiker, die ihrer Verantwortung gerecht wurden und ihrem beruflichen Ethos entsprechen, werden verunglimpft, geächtet und verfolgt.Die ganze Wahrheit über diesen Krieg wird die Welt niemals erfahren.Um zurück zu den Opferzahlen zu kommen, werde ich eine Quelle zitieren, die zeitnah an den Ereignissen war und keines Falls im Verdacht steht, die Ereignisse zu Gunsten der Verlierer darzustellen. Es handelt sich um den „Nationalrat der Nationalen Front“ der DDR. Eine Institution, die den Sowjets treu diente und im Sinne Stalins handelte. Das Zitat stammt aus dem „Weissbuch über die amerikanisch-englische Interventionspolitik in Westdeutschland und das Wiedererstehen des deutschen Imperialismus“. Dieses wurde am 4.8.1951 als 2.Auflage herausgegeben und ist im Sachsenverlag Werke Leipzig erschienen:
Die Verluste des Zweiten Weltkrieges
...Auf Grund der amtlichen und halbamtlichen Mitteilungen, die von den meisten Staaten bereits vorliegen, läßt sich jedoch schon ein annähernd vollständiges Bild gewinnen.
Allein die von Hitler räuberisch überfallene Sowjetunion, auf deren Gebiet die deutschen Okkupanten eine Politik der Ausrottung durchführten, verlor 7 Millionen Menschen. Die Kriegskosten der Verluste durch Zerstörungen usw., allein der Sowjetunion, die die Hauptlast des Kampfes durch den bestialischen deutschen Imperialismus zu tragen hatte, belaufen sich auf 485 Milliarden Dollar, übersteigen also bedeutend die Gesamtkosten und materiellen Verluste aller am ersten Weltkrieg beteiligten Länder zusammengenommen. (Siehe: W.M. Molotow, „Fragen der Außenpolitik“, Moskau 1949, Seite 394/5.)
Nach der Sowjetunion hat Polen mit 6 Millionen Toten die schwersten Verluste an Menschenleben und zugleich auch die schwersten Verwüstungen seiner Städte und Dörfer zu beklagen. Allein die Stadt Warschau hatte mit 780 000 Toten höhere Menschenverluste als das gesamte britische Empire.
Frankreich verlor nach einer offiziellen Zusammenstellung 576 000 Menschen. 198 000 von ihnen fielen auf den Schlachtfeldern oder starben in deutschen Kriegsgefangenenlagern, 37 000 fielen als Untergrundkämpfer, fast 10 000 wurden als Widerstandskämpfer von den deutschen Okkupanten erschossen, über 59 000 Menschen waren Opfer von Fliegerangriffen (größtenteils der amerikanischen Angriffe auf französische Städte). Die übrigen wurden in deutschen Konzentrationslagern und an anderen Orten der Deportation ermordet. Holland verlor etwa 200 000 Menschen, das britische Imperium etwa 700 000. Die Verluste der USA auf allen Kriegsschauplätzen belaufen sich auf zusammen 314 000 Tote. Sie waren damit geringer als die Verluste, die in den USA jährlich durch Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang entstehen.
Die Gesamtzahl der Todesopfer des zweiten Weltkrieges, die das Schuldkonto des deutschen Imperialismus belasten, kann mit etwa 27 000 000 angegeben werden. Eine vom Vatikan herausgegebene Schätzung gibt als zweifellos zu niedrig bemessene Gesamtzahl 22 060 000 Todesopfer an. (World Almanac, New York 1947, Scrips-Howard-Press, S.521.)
Die Angaben zu den Opferzahlen Polens halte ich für stark übertrieben. Die Kriegshandlungen in Polen rechtfertigen keine so große Zahl. Ideologisch wollte man damit vor den Deutschen die an Polen verlorenen Gebiete rechtfertigen. Nimmt man aus diesem Grund die Zahl der deutschen Stalinisten (6 Millionen) und vergleicht diese mit den Angaben des Vatikans, dann wird diese Übertreibung deutlich. Der Vatikan hingegen verfügt über ein ausgezeichnetes Informationssystem und hat direkt betrachtet keine Interessen die Zahlen zu manipulieren.Doch selbst wenn man die 27.000.000 Toten der stalinistischen Zählung heranzieht, lässt sich nicht erklären, wie man heute bei bis zu 80.000.000 angekommen sein will. Es sei denn, man zieht die politischen, ideologischen und propagandistischen Motive der daran Interessierten heran.
Letztendlich war jeder Tote des Weltkrieges einer zuviel.Die Menschheit hat ohnehin nichts daraus gelernt...

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Bericht: The Last Bookstore L. A.