Welche Vornamen schaden Ihrem Kind? (wissenschaftlich belegt)

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Heutzutage suchen viele Eltern nach einem möglichst ausgefallen und außergewöhnlichen Namen für ihr Kind.

 Meo, Otis oder Nikon mögen ja schöne Namen sein – das heißt aber nicht, dass sie Ihrem Kind auch gut tun. Eine Untersuchungen aus dem Jahr 2013 hat gezeigt, dass der Name einen erheblichen Einfluss auf das Leben eines Kindes haben kann. Und ein ungewöhnlicher Name ist dabei nicht immer besser.

Denn laut einer Studie der Universität Oldenburg beurteilen viele Lehrer ihre Schüler nach dem Namen, noch bevor diese die Möglichkeit haben, durch Leistung aufzufallen, berichtet die “Welt”.

Nennen Sie Ihr Kind lieber nicht Kevin

Die Auswertung einer Onlinebefragung von 500 Grundschullehrern in Deutschland hatte ergeben, dass einige Namen sofort mit Freundlichkeit und Leistungsstärke verbunden werden, während Lehrer bei anderen Namen sofort davon ausgehen, dass ein Kind verhaltensauffällig und leistungsschwach ist.

Namen mit positiver Konnotation sind: Charlotte, Sophie, Marie, Hannah, Alexander, Maximilian, Simon, Lukas und Jakob.

Als negativ werden Chantal, Mandy, Angelina, Kevin, Justin und Maurice wahrgenommen. Kevin hat dabei den schlechtesten Ruf von allen.

Mädchen mit maskulinen Namen interessieren sich öfter für Naturwissenschaften

Die Wissenschaftlerin Astrid Kaiser war an der Studie aus Oldenburg beteiligt. Sie sagt, dass viele Lehrer Namen unbewusst mit etwas Negativem verbinden. Sie hätten nicht die nötige Distanz, um ein Kind unabhängig von seinem Namen zu beurteilen. Viele Lehrer würden ihr Verhalten zudem nicht reflektieren und deshalb ihren Fehler nicht erkennen.

Namen wie Chantal oder Kevin werden schnell mit Familien aus sozial-unteren Schichten in Verbindung gebracht. Dabei werde übersehen, dass nicht jedes Kind mit einem solchen Namen ein leistungsschwaches Kind oder gar ein Problemkind sein muss, so Kaiser.

Schon 2010 belegten Forscher der Northwestern University in Illinois, dass der Name eines Kindes großen Einfluss darauf hat, wie dieses über sich selbst denkt und welchen Eindruck es auf andere Menschen macht.

So zeigten sich Jungen mit weiblich klingenden Namen häufiger verhaltensauffällig als Jungen mit maskulin klingenden Namen. Umgekehrt stellten Forscher fest, dass Mädchen mit jungenhaften Namen in der Schule ein größeres Interesse an Naturwissenschaften zeigten als Mädchen mit mädchenhaften Namen.

Studien haben im Übrigen auch gezeigt, dass Eltern aus einer unteren sozialen Schicht eher dazu neigen, ihren Kindern Namen von Schauspielern, Romanfiguren und Filmcharakteren gebe


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