Wegen einem Igel fährt ein Ferrari-Fahrer sein Auto zu Schrott

Seine Tierliebe ist einen 53- jährigen Ferrari- Fahrer aus Deutschland jetzt teuer zu stehen gekommen. Bei einem Ausweichmanöver setzte er sein edles Gefährt in eine Leitplanke, dabei wurde der Bolide stark lädiert. Immerhin: Fahrer und Igel überlebten unverletzt, berichtete heute die Kronenzeitung.

Wegen einem Igel fährt ein Ferrari-Fahrer sein Auto zu Schrott

Umgerechnet 160.000 Euro betrug der Neupreis für einen Ferrari Testarossa der Reihe 512M, der von 1994 bis 1996 gebaut wurde. Es war die letzte Serie des legendären Renners aus Maranello. Nur 7.500 Stück des Sportwagens wurden insgesamt gefertigt. Jetzt hat sich die Anzahl der funktionsfähigen Modelle um eins verringert – zumindest bis die 37.500 Euro teure Reparatur gelaufen ist.

Es war ein Igel, der dem roten Renner arg zusetzte. Das Tier hatte im norddeutschen Hameln eine durch einen Wald verlaufende Bundestraße überquert. Der 53- jährige Ferrari- Besitzer sah das Tier zu spät, reagierte dann aber äußerst Igel- freundlich. Anstatt den stacheligen Gesellen zu überrollen, probierte er ein Ausweichmanöver.

Doch das ging deutlich daneben. Denn durch die Lenkbewegungen geriet die 446- PS- Maschine (Spitze: 315 km/h) ins Schleudern und krachte in eine Leitplanke. Der Igel überlebte den Vorfall unverletzt und verschwand im Wald. Auch der Ferrari- Fahrer kam mit dem Schrecken davon – abgesehen von einem gebrochenen Herzen wegen des Schadens an seinem geliebten, roten Gefährten.


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