We proudly present…. Der neujährliche Vorsatzwahn!

Jedes Jahr aufs Neue endet das Jahr mit einem Wahn an Vorsätzen für das neue Jahr.

Nächstes Jahr gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio!  

Ich höre das Rauchen auf! 

Ich nehme 5 Kilo ab! (kombiniert mit dem ersten Punkt nimmt in erster Hinsicht üblicherweise der Geldbeutel ab. Immerhin etwas…) 

Leider, leider sind die guten Vorsätze aber meist schon nach kurzer Zeit vergessen.  Wegen ‘Keine Zeit, zu stressig, ach nee, doch nicht.’

Vor einigen Jahren habe ich auch Vorsätze gehabt, die ich super eine ganze Woche lang eingehalten habe. (Ganz vorne mit dabei: Ich werde in Zukunft total diszipliniert sein, ich werde in Zukunft viel Sport machen!) Dann hatte ich spätestens nach einer Woche keine Lust mehr, denn ich wollte nichts wirklich ändern, aber an Silvester hat man nun mal Vorsätze zu haben. Schließlich fragt dich ja jeder, und was willst du dann schon antworten?

” ‘Ich habe keine Vorsätze, da ist eh schon Hopf und Malz verloren.’ ?”

Wie ist das eigentlich mit diesen Vorsätzen? Wie lange gehen die? Bis zum 31.12.2014 und dann hört man auf? Dann  nimmt man es sich wieder zum Vorsatz oder tut man es einfach weiter?

Wie unschwer zu vermuten ist, habe ich in diesem Jahr keine Vorsätze. Das mache ich schon lange nicht mehr, denn mir erschließt sich der Sinn dieser Vorsetzerei am 31.12. einfach nicht. Wenn ich etwas in meinem Leben bewegen möchte, dann tue ich das – und zwar jetzt.

Denn wann ist schon ein besserer Augenblick um sein Leben zu verbessern als jetzt, hier und heute?

Das Ende der Nikotinsucht zum Beispiel wird am 01.01. nicht leichter als an jedem anderen Tag des Jahres. Es lohnt sich wirklich nicht auf die Silvesternacht zu warten. Fett verbrennt zum Jahresanfang auch nicht schneller. ( Sorry für diese hässlichen Wahrheiten.)

Dennoch höre ich mir die Vorsätze meiner Umwelt total gerne an. Wie ein kleiner Detektiv schreibe ich sie mir in mein mentales Notizbüchlein, um sie bei passender Gelegenheit wieder hervorzukramen, und zu fragen was daraus geworden ist. Vielleicht hilft es meiner Umwelt ja, wenn ich sie an ihr Vorhaben erinnere (glaube ich nicht), und dann können sie es viel besser einhalten (oder ich nerve nur – vermutlich der wahrscheinlichere Fall)!

Auch wenn es jetzt nämlich nicht so klingt, aber ich finde die Vorsätze anderer wirklich löblich und möchte ihnen helfen, sie umzusetzen. Ich erinnere die Sportwütigen daran, dass Laufkleidung und -schuhe im Angebot sind, und die zukünftigen Nichtraucher mache ich auf das rechtzeitige Besorgen von Nikotinersatzpräparaten aufmerksam. Auch wenn ich nerve, ich finde, jeder der sich einen Vorsatz macht, um sein Leben ab dem neuen Jahr zu verbessern, braucht einen Patron!

Jemanden wie mich, der dir auf die Nerven geht und wie ein Drill-Sergeant neben steht und dir deinen Vorsatz immer und immer wieder ins Hirn brüllt, damit du ihn nicht vergisst. Der dir hilft aufzustehen, wenn du hingefallen bist und der sich mit dir freut, wenn es klappt. Das tut so unheimlich gut und hilft so viel, wirklich!

Na, möchte mir jemand seine Vorsätze verraten? ;-)

Übrigens, auch wenn ich keine Vorsätze habe, habe ich Wünsche für das neue Jahr:

Ich wünsche mir Gesundheit, Glück, Liebe und Frohsinn. Erfolg. Wenig Kollateralschäden im Studium. Entspannung und viele schöne Momente. Viele schöne Blogbeiträge. Und wenig Tränen. Es sei denn es handelt sich um Freudentränen, dann viele.

Ich wünsche euch allen ein frohes und erfolgreiches Jahr 2014.

puppinski.

 


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