Was macht eine gute Stellenanzeige aus?

So wie bei einem Recruiter ein bestimmter Eindruck einer Bewerbung innerhalb von wenigen Sekunden entsteht, entscheidet sich auch eine stellensuchende Person sehr schnell für oder gegen eine Stellenanzeige. Die Stellenanzeigen dienen Unternehmen nicht nur dazu, qualifiziertes Personal für einen Posten zu finden, sie sind für ein gutes Employer Branding unerlässlich. Folgend ein paar Punkte, die beachtet werden sollten, damit das Stelleninserat gut ankommt.

Kinder am Computer freuen sichAnalysen von Stepstone ergaben, dass ein Viertel der Stellenanzeigen keine Angaben zu den gebotenen Vorteilen des Unternehmens enthalten. Dabei ist das essenziell. Sie können einen Betriebskindergarten, eine Kantine, flexible Arbeitszeiten, ein Fitnesszentrum oder andere interessante Vorteile bieten? Schreiben Sie das unbedingt ins Stelleninserat.

Passen Sie aber auf, nicht in gängige Floskelei zu verfallen und Argumente zu bringen, wie „junges Team“, „dynamisch“, „Marktführer“ etc. und dabei keine eigentlichen unternehmenseigenen Vorteile erkennen lassen. Die Vorteile sollten konkret formuliert sein und eine klare Aussage beeinhalten. Auch sogenannte „weiche“ Seiten des Arbeitgebers, wie zum Beispiel Wertschätzung oder Vertrauen, kommen bei Stellensuchenden gut an.

Jörg Buckmann, Personalmarketing-Urgestein, fasst die wichtigsten Vorteile aus Bewerbersicht wie folgt zusammen:

  1. Sicherheit
  2. gute Anstellungsbedingungen
  3. interessante und abwechslungsreiche Arbeitsinhalte
  4. gute Entwicklungschancen
  5. ein toller Teamgeist
  6. eine gesunde Work-Life-Balance

So banal sich das anhört, so fundamental ist es. Es ist im Grunde genommen gar nicht schwierig, mit den Arbeitgebervorteilen zu überzeugen. Ein Tipp von Buckmann: Wenn Sie nicht genau definieren können, was Ihre grossen Vorteile sind, fragen Sie einfach bei den Mitarbeitenden nach, was diese besonders am Unternehmen schätzen.

Und damit Sie aus der grossen Masse der Stellenanzeigen herausstechen, sollten Sie auch die folgenden Punkte bei der Formulierung des Stelleninserats nicht ausser Acht lassen:

  • konkrete Formulierungen zum Kandidatenprofil und Aufgabenbereich
  • Angaben zur (besonderen) Unternehmenskultur
  • hoher Informationsgehalt
  • Arbeitsort und Arbeitsumfeld beschreiben

Erst wenn sich für potenzielle Kandidaten durch ein Stelleninserat ganz konkrete Vorstellungen vom Job und dem Arbeitsumfeld ergeben und die Vorteile der neuen Stelle klar erkennbar sind, werden Sie richtig gute und passende Bewerbungen erhalten.

Autorin: Janine Keller

Quellen: Personalmarketing to go von Jörg Buckmann, personalwirtschaft.de, rethink-blog.de


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