Was ist denn nun mit Peak Oil?

Ein Kommentar. Um Missverständnissen vorzubeugen, ich bin gegen eine von Profitgier getriebene Ressourcenverschwendung. Mit Peak Oil wird ein Zeitpunkt benannt, an dem das Fördermaximum erreicht ist und die Fördermenge kontinuierlich abnimmt.
Die These vom globalen Ölfördermaximum hat Marion Hubbert in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt. Seit dem gab und gibt es zahlreiche Spekulationen darüber, wann Peak Oil wohl erreicht wurde bzw. ist. Hubbert war übrigens der Meinung, das Peak Oil schon in 70er Jahren erreicht sein wird.
Zahlreiche Organisationen beschäftigen sich mit diesem Thema. So hat z.B. der Club of Rome Peak Oil für die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts prognostiziert. Eingetreten ist er allerdings nicht. Auch alle anderen Prognosen lagen bisher daneben. Die Internationale Energieagentur hat in der neuesten Einschätzung Peak Oil in das Jahr 2035 gelegt. Im August 2009 hielt man noch 2020 für möglich.
Man kann bei all diesen Prognosen sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich um Kaffesatzleserei handelt. Auch über die Erdölentstehung ist man sich nicht einig. Die Anhänger der biotischen Theorie meinen, das die Kohlenwasserstoffe (Erdöl, Erdgas) fossilen Ursprungs sind, während die Anhänger der abiotischen Theorie dies bestreiten. Tatsächlich gibt es immer mehr Hinweise, die für die abiotische Erdölentstehung sprechen.
Im April diesen Jahres konnte man auf Europeanenergyreview folgendes lesen:
Why the oil industry has buried the idea of "peak oil"
Cheer up: the world has plenty of oil

By Robin Mills
It's widely believed nowadays that global oil production is running up against its limits. "The days of easy oil are over", we are told and we should brace ourselves for an age of relative oil scarcity. The reality, however, is very different. As more and more people within the oil industry have come to realize in recent years, the world has plenty of oil that can be produced at competitive prices for a long, long time to come. This means the world does not face inevitable "energy poverty" and there is no reason to be afraid of unavoidable "energy wars".

EER
In der Ölindustrie scheint sich Realismus breit zu machen.
Eine im Juni 2012 erschienene Studie von Leonardo Maugeri, Belfer Center for Science and International Affairs an der John F. Kennedy School of Government, sieht Peak Oil in weiter Ferne.
Der Titel der Studie ist keineswegs übertrieben.
OIL: THE NEXT REVOLUTION
THE UNPRECEDENTED UPSURGE OF OIL PRODUCTION CAPACITY AND WHAT IT MEANS FOR THE WORLD
Nachfolgende Grafiken sind aus dieser Studie.
Was ist denn nun mit Peak Oil?
Die weltweite Fördermenge lag in 2011 bei 93.000.000 Barrel pro Tag und wird bis 2020 um 17.600.000 Barrel steigen. Die nächste Grafik zeigt, welche Länder die Fördermenge steigern können.
Was ist denn nun mit Peak Oil?
Überraschenderweise sind die USA ganz vorne mit dabei.
Zur kompletten Studie hier klicken.
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