Was ist aus dem Karneval der Kulturen geworden?

Was ist aus dem Karneval der Kulturen geworden?Das ist der erste Artikel im Bloghaus, der im Zuge der Blogpatenschaften ver­öf­fent­licht wird. Diese Artikel wer­den auch zukünf­tig mit dem Logo der Blogpatenschaften gekenn­zeich­net sein. Ich reiße den Artikel hier nur an und ver­weise auf die Originalquelle. Wenn das durch meh­rere Blogs getan wird, bekom­men wich­tige Themen auch in der öffent­li­chen Wahrnehmung mehr Relevanz.

Genug der Vorrede; hier ist der Artikel von Stefan Lau:

Was ist aus dem Karneval der Kulturen geworden?

1996 zog zum ers­ten Mal die bunte Karawane durch die Straßen Berlin – Kreuzbergs, die von ca. 50.000 Zuschauern bestaunt wur­den. Die Grundidee war, der beson­ders in Berlin sicht­ba­ren immer stär­ker wer­den­den Internationalität Rechnung zu tra­gen und den Menschen aus ver­schie­de­nen Kulturen und Erdteilen die Möglichkeit zu bie­ten, ihr Land und ihre Kultur zu prä­sen­tie­ren, sich musi­ka­lisch und tän­ze­risch aus­zu­drü­cken. Damit sollte der Respekt und die Toleranz unter­ein­an­der und mit­ein­an­der geför­dert und zugleich eine Plattform gebo­ten wer­den, wo sich Berliner aller Nationalitäten begeg­nen um mit­ein­an­der zu fei­ern, sich aus­zu­tau­schen und Kulturtransfer zu ermög­li­chen.

2002 konnte ich das erste Mal dabei sein und in der Percussiongruppe La Forè Sacré, die von Rale Dominic für den Karneval der Kulturen in Berlin gegrün­det und aus ca. 20 – 30 Trommlern, Tänzer und Maskenträger bestand, mit­spie­len und das Gänsehautfeeling erle­ben, was man hat, wenn man musi­zie­rend durch die Straßen vol­ler begeis­ter­ter Menschen läuft.

Nach eini­gen Jahren Pause wurde ich dann ein­ge­la­den bei der Percussiongruppe Furioso mit­zu­spie­len und eine Tanzgruppe, beste­hend aus Bauchtänzern und Cheerleedern zu beglei­ten. Das hat allen Beteiligten Spaß gemacht, beson­ders auch den betei­lig­ten Kindern und Jugendlichen. Zwei Jahre spä­ter fuh­ren wir auf einem Wagen, der in unse­ren Spielpausen Technomusik spielte. Die Lautstärke blies uns fast das Gehirn raus, doch was uns viel mehr über­raschte, dass sich das Publikum mehr für die Technomusik begeis­terte und wir Trommler uns eher als schmü­cken­des Beiwerk fühl­ten.

Eigentlich war der Karneval damit für mich „geges­sen“, ich hatte keine Lust mehr dar­auf. Ich sah Leute die hin­ter einem Wagen mit Elektromusik, mit über dem Kopf gezo­ge­nen Unterhosen dazu tanz­ten. Da wusste ich, dass das nicht mehr meine Veranstaltung war…

wei­ter­le­sen

Foto: Michael Flascha; Dieses Foto steht unter einer CC-Lizenz


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