Warum Entscheidungen für dein Leben wichtig sind

Tagtäglich treffen wir Entscheidungen, die einen eher belanglos in dem du dich fragst, ob du das rote Oberteil anziehst oder das graue (ok, ich gebe zu, auch diese Entscheidung kann extrem schwerwiegend sein! Ich sag nur: Date oder Vorstellungsgespräch!), die anderen können schwerwiegender sein und über deinen weiteren Lebensverlauf entscheiden. Aber egal welche Priorität deine Entscheidung hat: du hast immer die Wahl. Wir haben das große Glück in einem Land zu leben, in dem wir selbst entscheiden können, wo wir leben wollen, was wir arbeiten wollen und wie es mit uns weitergeht. Nur du selbst kannst dir bei diesen Fragen Steine in den Weg legen. Das weiß ich heute, weshalb ich dieses Wissen an dich weitergeben möchte, denn früher war mir das ganz und gar nicht klar.

Entscheidungen

„Früher“ war so vor knapp 10 Jahren. Ich hatte mein Abitur in der Tasche und wollte unbedingt Grundschulpädagogik studieren. Mein wirklich größter Wunsch seit der 3. Klasse, er hat sich nie verändert. Jahrelang habe ich Nachhilfe gegeben, war in der Grundschule im Ort bekannt und ruck zuck hatte ich auch viele Kinder mit Migrationshintergrund denen ich Deutsch beibringen sollte. Egal ob Grundschule oder Oberstufe, ja sogar Berufsschule obwohl ich gerade selbst erst in der Berufsschule war. Es war mein Ding und es machte mir Spaß, auch wenn ich mir für diesen Spaß vielleicht erst Wissen aneignen musste, um es vermitteln zu können.

Aber was habe ich für meinen Traum getan, außer der jahrelangen Übung als Nachhilfelehrerin? Nichts! Ich habe mich an genau einer Uni beworben und zwar die, die ich von meinem zu Hause aus erreichen konnte. Umziehen habe ich nie in Betracht gezogen, „zu teuer“ und „kann ich mir nicht leisten“ war die Devise. Ich habe natürlich keinen Studienplatz bekommen, denn der NC hat mich ganz klar ausgesiebt. Nun saß ich da, ohne Studienplatz und keinem Interesse daran die vielen Wartesemester abzusitzen. Also bewarb ich mich um Ausbildungsplätze und habe auch einen bekommen, einen guten, aber nicht meinen Traum! Man könnte jetzt sagen „du musst halt immer das Beste aus deiner Situation machen“, habe ich auch, aber das soll nicht die Message meines Posts sein.

Ich will dir zeigen, dass du vor Entscheidungen keine Angst haben musst, auch wenn sie unüberwindbar erscheinen. Wäre ich damals entscheidungsfreudiger und vor allem mutiger gewesen, hätte ich mich deutschlandweit beworben oder die Wartezeit mit einem Work & Trave im Ausland überbrückt. Wäre ich mutig gewesen, hätte ich mich nicht nur für Pädagogik beworben, sondern auch für Journalismus, denn das wäre auch mein Ding gewesen. Social Media und so hippe Studiengänge die es heute gibt, gab es vor 10 Jahren noch nicht, oder sie waren mir gänzlich unbekannt.

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Aber fällt dir was im letzten Absatz auf? In fast jedem Satz kommt das Wort „hätte“ vor. Klar, es hätte alles anders laufen können, aber dann wäre auch mein Leben völlig anders. Robert wäre zu 99,9% nicht in meinem Leben. Er hat dafür gesorgt, dass ich diesen Blog starte, somit würde es auch Fit and sparkling Life nicht geben. Ich hätte all die wundervollen Menschen, die ich während der Ausbildung, auf der Arbeit und auch durch den Blog kennengelernt habe, nie getroffen. Ich würde 101voraussichtlich nicht im Juli heiraten und hätte vielleicht auch keinen Hund. Aber all das kann ich nicht mal mit Sicherheit sagen, denn keiner weiß wie sich mein Leben entwickelt hätte.

Was ich aber sicher weiß ist, dass ich nie eine meiner Entscheidungen bereue. Klar, es gibt Dinge die würde ich mit meinem heutigen Wissensstand anders entscheiden, aber ich bereue sie nicht. Und genauso wenig sollst du das tun! Jede Entscheidung die du in deinem Leben triffst, eröffnet dir auch wieder neue Möglichkeiten, neue Wege um dich zu entfalten und dich selbst kennenzulernen. Schließt sich eine Tür öffnen sich zwei neue und du musst dich wieder für eine entscheiden. Das ist gut und auch genau richtig so! Ich bin fest davon überzeugt, dass wir von etwas gesteuert werden, was uns intuitiv den richtigen Weg weißt, auch wenn es dir erst mal nicht so vor kommt. Dieses „etwas“ bezeichnen manche als Gott, manche als Liebe, manche als Schicksal. Es ist mir völlig egal wie du es für dich persönlich nennst, du musst es nur erkennen und vertrauen. Du glaubst du hast sowas nicht? Oh doch, da bin ich ganz sicher! Guck dich mal in deinem Freundeskreis um: wie viele deiner Freunde kennst du aufgrund einer deiner Entscheidungen (davon jetzt mal unabhängig gesehen die Entscheidung, ob du überhaupt mit der einen Person befreundet sein willst)? Ich wette mit dir, dass 90% deiner Freunde in diese „Kategorie“ fallen! Mir geht es da nicht anders. Ich habe Freunde gewonnen durch die Entscheidung einen Blog zu schreiben und ich habe Freunde gewonnen, weil ich mich entschieden habe auf ein bestimmtes Gymnasium zu gehen. Siehst du, alles Entscheidungen meinerseits, bei denen ich etwas zurück lassen musste, aber dafür vieles gewonnen habe.

Entscheidungen sind unglaublich wichtig für unser Leben, für unsere persönliche Entwicklung und Reife. Klar, du musst keine Entscheidungen treffen, machen viele Menschen, aber dann wirst du nie in der Lage sein ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen. Durchs Leben kommt man immer irgendwie, aber das wie ist doch entscheidend!

DU willst nicht vor dich hinleben, immer auf Sicherheit spielen, nie etwas wagen, um vielleicht dann doch das große Glück zu finden.

DU willst dein Leben gestalten, mit allen Facetten, es in vollem Umfang genießen.

DU willst glücklich Momente aufsaugen bis du fast platzt und ja, auch die traurigen gehören dazu! Das ist das Leben!

DU willst nicht dein ganzes Leben im Konjunktiv leben! „Hätte“, „wäre“, „könnte“ als deine ständigen Begleiter? Nein danke!

Befreist du dich von diesem Konjunktiv in deinem Leben, bist du automatisch glücklicher, ich versprechs! Glaubst du nicht? Okay, ich zeig mal kurz Standard-Konjunktiv-Sätze:

  1. Hätte ich xy kg weniger auf der Waage, wäre ich viel glücklicher und zufrieden mit mir selbst.
    Hups, kennst du? War mir klar! Dein Gewicht hat aber nichts mit deiner persönlichen Zufriedenheit zu tun. Ausgewogenheit ist hier das Maß der Dinge! Und das beziehe ich nicht nur aufs Essen oder den Sport!
  2. Wäre ich im Urlaub, könnte ich endlich mal abschalten und mein Leben genießen!
    Diesen Satz kennen 100%ig mindestens 80 % der Arbeitnehmer. Aber warum reduzierst du dein Leben auf ca. 30 Urlaubstage im Jahr?? Du verpasst viel zu viel!
  3. Hätten meine Eltern so viel Geld/mein Freund so viel Geld wie von xy hätte ich auch keine Probleme im Leben.
    Weit verbreiteter Irrglaube! Geld macht vieles leichter, da stimme ich zu. Aber warum sind reiche Menschen oft die unglücklichsten? Warum zerbrechen Familien von gut verdienenden Managern oft? Ach stimmt, da gibt es ja noch ganz andere Faktoren: Liebe, Zeit und Zuwendung! Was bringt dir ein reicher Freund wenn er nichts mir dir unternimmt, weil er den ganzen Tag arbeitet oder Golf spielt oder was auch immer tut? Was bringt dir ein reicher Manager-Vater der die ganze Woche über 60 Stunden arbeitet und nach Hause kommt, wenn du ins Bett gehst? Nichts.

Diese ganzen Konjunktiv-Gedanken sind einfach verschwendete Lebensenergien. Unnötig, unwichtig und für dein Leben nur ein Klotz am Bein. Ach, hab ich ganz vergessen: machen schlechte Laune!

Also nimm dein Leben selbst in die Hand, triff Entscheidungen und genieß dein Leben in vollen Zügen! Spar immer nur so viel wie nötig und geb den Rest aus, denn keiner kann sein Gespartes „mit in den Himmel“ nehmen! Wohne dort, wo es dir am besten gefällt und such dir einen tollen Job. Erfüllt dich dein Job nicht, mach das Beste daraus und such dir vielleicht noch ein Hobby, dass das i-Tüpfelchen bildet. Aber bei allem: habe keine Angst Entscheidungen zu treffen, denn sie ermöglichen dir Dinge, die dir bis dato verborgen blieben!


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