Wächter der Seelen 01. – Gefährlich wie ein Engel: Annette Mc Cleave

 

 

Wächter der Seelen 01. – Gefährlich wie ein Engel: Annette Mc Cleave


Klappentext:
Der Seelenwächter Lachlan MacGregor beschützt normalerweise die Seelen Verstorbener vor Dämonen, doch nun soll er auf die junge Emily aufpassen. Rachel, die schöne Mutter des rebellischen Teenagers, stellt dabei allerdings eine verführerische Ablenkung dar. Vor allem, da sie Gefühle in ihm weckt, die er schon lange für tot hielt …
„Unkeusche Gedanken an einen Priester zu hegen war vielleicht noch keine Sünde, aber ihn dann auch noch anzubaggern? Kein Zweifel, sie würde in der Hölle schmoren… „
Lachlan MacGregor gibt vor Priester zu sein, was er jedoch nicht ist. Er ist Seelenwächter auf der mittleren Ebene und dazu bestimmt 500 Jahre ihrer Majestät dem Tod zu dienen. Er soll die Seelen der verstorbenen vor den Dämonen der Hölle beschützen.
Jedoch bekommt er einen neuen Auftrag, er soll den 14-jährigen Teenager Emily beschützen. Warum weiß er selber nicht, denn Emily lebt. Sein Vorhaben stellt sich allerdings als äußert schwierig heraus, denn nicht nur ihre schöne Mutter Rachel zieht Lachlans Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch Emilys neuer Freund Drew. Drew ist 8 Jahre älter als Emily und scheint ihr einziger Halt zu sein, als sich die ereignisse mit ihrer Mutter überwerfen.
Aber was steckt wirklich hinter Drews Zuneigung zu Emily? Und kommt Lachlans traurige Vergangenheit, die er zu verbergen versucht, doch noch ans Licht?
Kritik:
Der Debütroman von Annette Mc Cleave ist ein durchaus gelungener und aktionreicher Roman. Er lässt sich flüssig lesen und neben den vielen Aktionszenen kommt auch die Dramatik, Romantik und Erotik nicht zu kurz.
In den ruhigen nachdenklichen Momenten kann man sich sehr gut in Rachel hineinversetzen und man fühlt ihre Ängste. Vor allem sind das die Ängste einer Mutter, die zusehen muss, wie ihre geliebte Tochter zum Spielball eines Dämons wird.
Die Liebesgeschichte zwischen Rachel und Lachlan ist sehr romantisch und erotisch.
Sie beide haben schwere Schuldgefühle weil sie das Leben ihrer Lieben in der Vergangenheit aufs Spiel gesetzt haben. Ihre Gefühle füreinander erkennen sie sehr spät, denn gerade Rachel wird immer wieder  von Geheimnissen und Notlügen Lachlans geschockt. Am Ende siegt jedoch ihre starke Liebe füreinander und Rachel kann Lachlan alles verzeihen.
Gut gelungen fand ich auch, dass man sehr viele andere Seelenwächter kennen lernt, die in den beiden Nachfolgern noch eine Rolle spielen werden.
Der Spannungsbogen zog sich durch das ganze Buch und ich tat mich schwer damit es aus der Hand zu legen um andere Dinge zu erledigen.
Die Charaktere haben sich im Laufe des Buches sehr gut entwickelt.
So wurde aus dem zurückhaltenden Priester ein gefühlvoller, leidenschaftlicher Mann, der von ganzem Herzen liebte. Auch wenn Lachlan sich seiner Gefühle sehr spät bewusst wurde, war er mir von Anfang an sehr sympathisch.
Auch Rachel hat sich sehr gut entwickelt. Die Designerin hatte zu Anfang viel mit Ihrem Job zu tun und konnte sich wenig um ihre Tochter kümmern. Im Verlauf des Buches legt sie das immer mehr ab und verschwindet auch mal von der Arbeit um ihrer Tochter zu zeigen das es ihr Ernst ist und sie mehr Zeit für Emily haben möchte. Am Ende wird sie sogar noch befördert weil sie trotz allem sehr gute Arbeit leistet.
Emily ist der typische 14-jähige Teenager, aber im Verlauf wird auch klar, dass sie erbend nicht normal ist. Emily ist etwas Besonderes und ist sich dessen aber, man mag vielleicht sagen, Gott sei dank, nicht bewusst. Sie entwickelt Gefühle für ihren neuen Freund Drew, denn nur er scheint sie zu verstehen und scheint alles für sie zu tun. Aber das Drew es vielleicht doch nicht so ernst meint, wie er vorgibt, wird Emily leider bis zum Schluss nicht klar. Sie legt eben ein typisches Teenagerverhalten an den Tag.
Leider ging zum Schluss alles sehr schnell mit Emily und man kann nirgends lesen wie sie mit der Tatsache umgeht, dass sie für alle so wichtig ist.
Drew oder auch Drusus ist der Bösewicht des Buches. Seine Wandlung wird sehr deutlich als er die Drew-Maske fallen lässt und sein wahres Gesicht zeigt.
Als Drew war er mich sogar recht sympathisch, wenn man mal davon absieht, dass alles was er sagte und getan hat, Berechnung war.
Was mir aber immer noch nicht ganz klar ist, wieso er nun so einen Groll gegen Lachlan hegt. Auch damals, als Lachlans Familie getötet wurde. Man konnte ja heraus lesen, dass Lachlan Drusus aufgenommen und ihn wie einen Bruder behandelt hat. Wieso er sich nun gegen ihn stellt kann man leider nur vermuten, oder ich hab es schlicht weg überlesen.
Fazit:
Ein sehr gelungenes Debüt von Annette Mc Cleave. Ich kann den Roman mit ruhig Gewissen weiter empfehlen. Er ist spannend, enthält viele gute Aktionszenen und auch die Romantik und Erotik kommen nicht zu kurz.


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