VW Bus T2 Hybrid 1977 - Hybridbus von VW

An den Visionen für eine bessere Zukunft beteiligt sich auch Volkswagen. Mit dem City-Taxi, steuert der VW Konzern ein Auto für das New Yorker Museum of Modern Art bei. Die dortige Autoschau hat das Ziel, Beispiele für zweckmäßige Taxifahrzeuge zu liefern.

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Volkswagen stellt ein umweltgerechtes Hybridfahrzeug für den Großstadtverkehr vor. Als Basis dient ein mit üppigem Raumangebot gesegnetes Auto aus der hauseigenen Produktion, der VW Bus aus dem Baujahr 1977 ein T 2.

Das verkehrs- und umweltgerechte Fahrzeug für innerstädtische Ballungsgebiete und damit eine beträchtliche Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt, laut dem Leitmotto des Museums.

Der dort gezeigte VW Bus ist nicht unbedingt eine Kunst, sondern in erster Linie solides Automobilbau-Handwerk. Eine bahnbrechende Besonderheit gibt es am Taxi auf Basis des T2 bekannten VW Busses doch, nämlich der Antrieb. Für den Vortrieb im City-Taxi der Wolfsburger sorgt eine Kombination von Elektro- und Verbrennungsmotor, heute ist uns der Begriff Hybrid geläufiger und besser bekannt.

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Diser besteht auch damals schon aus einem Ottomotor mit einem hydrodynamischen Wandler und einem elektronisch geregelten Elektromotor. Die Besonderheit, dessen Drehmoment wird über eine feste Übersetzung dem Drehmoment des Verbrennungsmotors überlagert, während bei anderen Lösungen der Verbrennungsmotor über einen elektrischen Generator Strom erzeugt und eine zweite Elektro-Maschine, nämlich den Elektromotor, das Fahrzeug antreibt.

Doch das seinerzeit von den Wolfsburgern gewählte Überlagerungsprinzip führt zu einem geringeren Konstruktionsaufwand sowie zu einem verbesserten Wirkunsgrad. Und schon im Jahr 1977 formuliert Volkswagen ein bis heute aktuelles Problem von Elektroautos, Elektromobile sind zwar unabhängig von flüssigen und gasförmigen Treibstoffen, jedoch beschränkt in Nutzlast und Reichweite.

Aber man wusste sich schon damals zu helfen. Die Lösung, der Trick mit dem doppelten Motor, durch den Hybrid-Antrieb is es möglich, das Reichweiten- und Leistungsdefizit des Elektromobils mit einem Ottomotor auszugleichen. Im Stadtverkehr treibt also allein der umweltfreundliche Elektromotor den VW Bus an, wobei die Energie aus der Batterie genommen wird.

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Am Stadtrand wird er Ottomotor angelassen. Wenn dessen Leistung nicht voll beansprucht wid, treibt er den E-Motor an. Der arbeitet dann als Generator, der die Batterie wieder lädt. Das wiederum hat niedrigere Schadstoffemissionen zur Folge. Auch heute, mittlerweile schon mehr als 30 Jahre danach, ein brandaktuelles Thema. Das Potenzial seiner Neuentwicklung erkennt Volkswagen schon früh, Aktionsradius und Leistungs des City-Taxis entsprechen einem ausschließlich konventionell angetriebenen Auto, verspricht VW.

Damit werde das Taxi zu einem ernsthaften, aussichtreichen Bewerber als innerstädtisches Transportmitel für die Zukunft, scheiben die Autobauer damals. Ein Prinzip, das nicht nur auf dem Papier, sondern auch bei dem fertigen Konzeptauto bravourös funktioniert, der VW Bus bietet auf bequemen Einzelsitzen vier Fahrgästen Platz und kann zusätzlich noch einen Kinderwagen oder Rollstuhl mit auf nehmen.

Außerdem steht ein 1.000 Liter großer Kofferraum zur Verfügung. Bequemes Ein- und Aussteigen der Insassen sowie leichtes Beladen ermöglichen zwei seitliche Schiebetüren. Die Rechte kann vom Fahrer über eine elektrische Fernbetätigung  bedient werden, auch das ein Vorgriff auf heutige Familien-Vans. Zum Fahrer selbst haben die Passagiere keinen direkten Kontakt. Eine schusssichere Trennwand mit großer Scheibe lässt lediglich eine visuelle Verbindung und auch den Blick auf das Taxameter zu.

Für mündliche Verständigungsmöglichkeit sorgt eine Gegensprechanlage. Ebenfalls vorhanden sind Einrichtungen zum Kassieren und Wechseln des Geldes.

Folgendes ist auch noch aus den damaligen Unterlagen von VW zu lesen, Zweikreisbremsanlage mit Scheibenbremsen vorn und Trommelbremsen hinten, Bremskraftverstärker sind Merkmale, die man eigentlich nur bei teuren, sportlichen Limousinen vermutet.



Mittlerweile reden wir immer noch oder schon wieder über Hybrid Fahrzeuge. So ändern sich die Zeiten, oder doch nicht.

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