Vor einigen Tagen habe ich euch von "Sklavenkind" ...


... erzählt. Jetzt möchte ich euch erzählen, dass ich gestern die ersten 60 Seiten gelesen habe. Ich bin immer noch schockiert darüber, mit was für einer Intensität die Schreiberin Nathalie Schwaiger dieses Buch für Urmila Chaudhary aufgeschrieben hat.
Erschreckend ich auch darüber, wie wenig ein Menschenleben doch zählt. 70 € für einen Menschen. Das ist doch nichts. In der westlichen Welt, in der wir leben, heißt es doch immer mehr leisten Entwicklungshilfe. Und dann werden Einzelschicksale einfach ignoriert. Dies ist jedoch kein Einzelschicksal als solches.
Der Einzelne könnte schon eine Menge erreichen, indem er nur mal darauf achtet, was nicht nur vor seiner eigenen Haustür passiert. Tagtäglich hören wir von Kriegen, Katastrophen und einer und Terrorgefahr. Doch über die Kultur anderer lernen wir in der täglichen Medienwelt nur wenig. Schade eigentlich, denn wer aufmerksam und informiert durch die Welt geht, der kann seine eigene politische und menschliche Situation besser reflektieren.
Für euch, Ihr meinem Blog ist schon einige Zeit lest, ist es durchaus keine neue Information, dass ich mich für Kulturen interessiere. Dieses Buch hingegen zeigt mal wieder, wie wenig wir doch eigentlich über die fremde Kultur wissen. Wir kennen sie eigentlich gar nicht. Das ist doch wirklich erschreckend.
Heißt es nicht immer in unserer aufgeklärten Welt, wir sollten nicht nur vor unserer eigenen Haustür kehren. Einige von uns geben und sich größte Mühe über den Tellerrand hinauszuschauen und doch sehen wir, wenn wir Urlaub in solchen Ländern machen nur das schöne. Wir wissen eigentlich nichts über die Kultur, die Tradition und die Handlungsweise im Umgang mit den Menschen dort.
Wenn wir Urlaub in einem solchen Land machen, dann sehen wir nur die schöne Fassade. Knapp 20 min von dort sieht man dann schon eine realere Welt. Dennoch kommt sie noch nicht an das Leben in den Slums heran, denn 20 min von den Touristenzentren leben immer noch die Reichen Einwohner. Der sieht man nichts vom schlechten Leben. Man sieht den normalen Alltag. Aber wie wenig Einwohner leben in diesen Siedlungen im Vergleich zu jenen, die ihren Alltag in den Slums meistern müssen.
Habt ihr den Film "Slumdog Millionaire" gesehen? Dieser Film kommt in manchen Szenen sehr nahe an den Alltag in den Slums dran. Dennoch ist auch er nur eine schöne Fassade.
"Sklavenkind" lässt diese Fassade bröckeln. Denn das Leben in solchen Gebieten ist alles andere als schön und bunt. Es ist trotz all der Farben trist und in gewisser Weise nicht fassbar für uns.

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Literarisches von der FBM18