Von Mozart bis Rammstein – Musik in der Schwangerschaft

Viele Schwangere vertrauen auf den förderlichen Einfluss von Musik während der Schwangerschaft. Dabei stellt sich die Frage, ob das Ungeborene die Musik überhaupt wahrnimmt und welche Auswirkung diese auf den Fötus haben kann?

Eltern lesen Geschichten vor, singen Lieder, trommeln Rhythmen oder spielen ihrem Ungeborenen Mozart und Beethoven vor. Nebenbei werden Gedichte zitiert oder leichte Rechnungen dargelegt. Wie viel von dem Bemühungen, unter anderem durch die Bauchdecke und das Fruchtwasser, bis zum Fötus eigentlich vordringen ist der Schwangeren meist nicht bekannt.

Entwicklung des Gehörs eines Babys

Einleitend ist zu erwähnen, dass das Fruchtwasser bis auf hohe Frequenzen, keine Geräusche dämpft und die Flexibilität des Trommelfells oder der Gehörknöchel nicht ausschlaggebend beeinträchtigt. Zwar ist das Gehör in seiner Funktion und Größe erst eins bis zwei Monate vor der Geburt voll ausgebildet, doch kann der Fötus vier bis fünf Monate vor der Geburt erste Töne wahrnehmen. Fühlbare motorische Reaktionen (z. B.: Strampeln), durch die Musik hervorgerufen, sind bereits drei bis vier Monate vor der Geburt festzustellen.

Die ersten in der Schwangerschaft wahrgenommenen Geräusche

Ab dem Zeitpunkt ab dem der Fötus erste Töne wahrnehmen kann, ist er einer Vielzahl von (teilweise recht lauten) Geräuschen ausgesetzt. Diese Geräuschkulisse setzt sich zum Beispiel aus den Geräuschen die beim Essen, Trinken oder der Verdauung entstehen, der Stimme und dem Atem der Mutter, Aktivitäten des Herz-Kreislauf-Systems und Körperbewegungen zusammen. Es pocht, rumpelt, gluckert und dröhnt nur so im Mutterleib der Schwangeren. Da verwundert es nicht, dass einige Forscher die Meinung vertreten es könne keine Musik von außen bis zum Fötus vordringen, da die Geräuschkulisse im Mutterleib viel zu laut sei.

Gegensätzlich gab es Untersuchungen die den Einfluss von Musik auf das Verhalten des Neugeborenen erforschten, die ihm während der Schwangerschaft oft vorgespielt wurde. So kann der Herzschlag oder die Stimme der Mutter die Atmung und den Herzschlag des Neugeborenen beeinflussen. Selbige Reaktionen konnten auch bei vorgelesenen Geschichten und während der Schwangerschaft oft gespielten Musikstücken beobachtet werden. Beispielsweise bei herzschlagähnlichen Geräuschen mit einer mäßigen Schnelligkeit schliefen die Neugeborenen länger, schrien weniger und hatten seltener Krankheits- oder Verdauungsprobleme. Gegenteilig hatten schnelle herzschlagähnliche Geräusche einen umgekehrten Effekt.

Mozart oder Rammstein?

Der Fötus ist also in der Lage Geräusche und Töne wahrzunehmen, aber welche Musik eignet sich nun besonders für das heranreifende Kind?

Hierbei ist zu beachten, dass sich die Gefühle der Schwangeren auf ihr Ungeborenes übertragen. Aus diesem Grund sollte die Schwangere vor allem Musik hören die ihr gefällt und bei der sie sich gut entspannen kann. Mag die Schwangere also lieber Rock statt Klassik, so ist sie nicht gezwungen durchweg klassische Stücke zu hören. Im schlimmsten Fall hätte es negative Auswirkungen auf das Ungeborene.

Es gibt auch Musikrichtungen die Sie während der Schwangerschaft eher meiden oder nur eingeschränkt hören sollten . Vor allem viel zu laute und synthetische Klänge sind nicht empfehlenswert. Sie kommen in ihrer Struktur so nicht in der Natur vor und können beim Fötus Abwehrreaktionen auslösen. Weiter ist auch von einer permanenten Dauerberieselung abzuraten, da das Baby sich nicht vor störenden Geräuschen schützen kann.

Eine interessante Auswahl an Musikstücken für Sie und ihr Ungeborenes finden Sie auf unserer CD “Du in mir”, die speziell für die Schwangerschaft entwickelt wurde und bei BabyCare erhältlich ist.


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