Von Kindern lernen. Und von Erwachsenen.

Das Mittlere – seit einiger Zeit fröhliches Kindergartenkind – hat eine (wahrscheinlich nicht dauerhafte, aber dennoch langwierige) Auffälligkeit. Näher werde ich nicht darauf eingehen, denn auch ein Kind hat Recht auf Schutz seiner Privatsphäre.
Und ich mache mir natürlich Sorgen wie Blöde. Schlafe schlecht, habe Kummer. Armes Mittleres! Wenn ich nur etwas tun könnte …!

Natürlich wohnt in mir jede Menge (falscher) Stolz, dennoch haben mir meine Eltern zum Glück so viel Vernunft beigebracht, dass diese oft überwiegt.
Sprich: Wenn ich mal nicht weiter weiß, bin ich mir nicht zu fein, jemanden zu fragen, der mehr Ahnung hat als ich!

Beratungsstellen gibt es fast in jeder Stadt. Träger sind Kirchen, Vereine, Verbände oder sonstwer. Sie sind einfach zu finden, kostenlos, unverbindlich und freundlich und oft bekommt man auch sehr kurzfristig einen Erstberatungstermin.

Ich also dahin.
Freundliche Frau Dipl. soz. päd. fragt: “Wo drückt denn der Schuh?”
Ich: “Blablabla, Sorge, dass … *seufz*, blabla, Angst, davor, dass … *schnief*, blabla, *augenroll* …” usw.
Mann, tut das gut: Jemand hört mir aufmerksam, freundlich und konzentriert zu und ich kann mir alles von der Seele reden!
Ich vermisse meine Freunde …

Frau Dipl. soz. päd. schaut nachdenklich, überlegt.
Schaut mich an.
Fragt: “Was meinen Sie: Wem bereitet die Situation mehr Kummer: Mittlerem oder Ihnen?”

WUMM!
WOMP!
Wow.

Ich antworte: “Mir. MIR bereitet die Situation mehr Kummer. Und Mittlerem … gar nicht! Es ist fröhlich, macht sich nichts draus, hat viele Freunde und Spielkameraden … ist glücklich!”

Frau Dipl. soz. päd. lächelt mich an.
Danke! :-)


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