vom Umgang mit der Angst …

ein jeder erlebt es irgendwann in seinem Leben:
eine erschütternde Nachricht, ein Vorkommnis, ein ‘blauer’ Brief. Das Gefühl, der Boden tut sich unter einem auf und man stürzt ins bodenlose der Angst. Nicht zu wissen: wie geht es weiter, nicht zu wissen: was wird aus mir. Die heftig flatternde Angst, das flaue Gefühl in der Magengegend, die zitternden Knie und die gnadenlose Schwärze der Furcht, die sich durch nichts vertreiben lässt.

vom Umgang mit der Angst …

Ich bin schon mehrmals im Leben in einer solchen Situation gewesen. Das, was ich hier beschreibe, sind die Gefühle die mich erfasst hatten. Die mich gebremst und kopflos werden liessen. Kein klarer Verstand mehr, nur noch Leere im Hirn. Bis man zur Vernunft kommt, sind schon viele panische Fehler passiert. Aktionen, wo ich mir hinterher sagen musste: wie konnte ich nur! In meiner Angst hatte ich mir selbst ein Bein gestellt.

Auch heute erlebe ich das ab und zu, es gehört wohl mit zum Lebensweg. Doch Erfahrungen lassen den Menschen reifen, lassen ihn das Geschehen nüchterner betrachten. Man reagiert nicht mehr so spontan, denkt eher nach und wartet ab. Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird sagt man.
Das stimmt.

Erstmal die Angst zulassen, finde ich. Man sollte sich abreagieren, die Spannung rausnehmen. Das geht sehr gut indem man sich sportlich betätigt, egal wie das Wetter ist. Die Angst wird durch Anstrengung abgebaut. Dabei ist wichtig, dass der Angstgedanke nicht zugelassen wird, sonst steigert man sich weiter hinein.

vom Umgang mit der Angst …
Fotos: © Dagmar Hiller
Ich gehe laufen, konzentriere mich auf das, was ich sehe. Den Himmel, die Wolken, die Bäume, usw. Betrachte es genau, sehe die Einzelheiten. Wolken z. B. haben Gesichter oder stellen etwas dar. Es ist spannend, weil sie sich ständig verändern. Immer etwas Neues bilden. Das kann ich doch auch! Aus dem beängstigendem Alten bilde ich etwas Neues. Durch das schnelle laufen habe ich mich schon gut abreagiert. Dann suche ich mir einen ruhigen Platz. Eine Bank oder setze ich mich irgendwo ins Gras. Auch in einer Stadt gibt es Bänke, in Parks zum Beispiel. Es geht also überall.

vom Umgang mit der Angst …

Dann mache ich es wie in der Problemlösung (Blog Feb.2013) beschrieben. Ich schaue mir in meiner Angst zu und betrachte mich in meiner Situation, mit meiner Schwierigkeit. Aber ich bewerte mich nicht. Ich sehe und verstehe meine Panik und versuche nun das ganze neu zu gestalten. So, wie es für mich die beste Lösung wäre. Und ich bin voller Vertrauen, dass sich alles so verändert wie ich es mir vorgestellt habe.

Vielleicht klappt das bei dir nicht sofort, aber probiere es immer wieder. Ignoriere deine Angst und lösche deine Panikgedanken, es gibt für alles eine Lösung. Ich habe bis heute mit dieser Technik immer etwas Neues entdeckt und konnte so dann zuversichtlich nach vorn schauen. Und tatsächlich, eine Lösung erscheint immer.
Die gibt es auch bei dir, hab Vertrauen!


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