Vom feinsten: Politisches Kabarett in Zeiten geistiger Verwahrlosung


Der Kabarettist Robert Gorny unterscheidet sich auf erfrischender Weise vom großen Rest seiner zu zahnlosen Tigern mutierten Kollegen. Die Bühnen des deutschen Kabaretts und die der zwangsfinanzierten Mattscheibe werden von feigen Opportunisten, linken Demagogen, Taqqiya-Blendern und verweichlichten Christen derart dominiert, dass man sich als Freund des beißenden Spotts in Anbetracht der geballten Ignoranz und Bigotterie nur noch angeekelt vom verblöden sollenden Kabarett abwenden kann.
Mich verwundert es jedenfalls nicht, dass das Publikum über den Auftritt Gornys nicht lachen kann oder nicht lachen will.
Ob sich das Publikum nun von Gorny ertappt weiß, ob aus Angst vor mangelnder political correctness oder auch, weil es dem Publikum schlichtweg an Auffassungsgabe mangelt; der Auftritt Gornys hat es verdient, beachtet zu werden.
Welchen Zustand muss eine Gesellschaft erreicht haben, die sich zudem verhöhnend als freiheitlich bezeichnet, in der das Aussprechen von Selbstverständlichkeiten Mut erfordert?

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